Mario Sturmlechner: Auf zum nächsten Titel. Mario Sturmlechner (LC Mank) lief bei den 10.000-Meter-Landesmeisterschaften in Klosterneuburg auf der Laufbahn zu seinem zweiten Titel innerhalb von acht Tagen. 

Von Helene Waxenecker. Erstellt am 16. September 2020 (01:09)
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Ein spannendes, nervenaufreibendes und gut besetztes Rennen lieferte sich Mario Sturmlechner in Klosterneuburg. Nur acht Tage nach dem Landesmeistertitel im Berglauf krönte sich der Manker zum niederösterreichischen Landesmeister über 10.000 Meter auf der Laufbahn. Das Rennen entpuppte sich als ein äußerst taktisches, bei dem die Teilnehmer auch ihre mentale Stärke zeigen mussten.

Mehrmalige Tempowechsel der Führungsgruppe zerrten an den Kräften aller Bewerber. Trotzdem lief Sturmlechner Runde um Runde vorne mit, bevor er nach Kilometer zwei die alleinige Führungsrolle übernahm.

Auch der LC-Mank-Läufer wechselte immer wieder zwischen zügigem und langsamerem Tempo, um seine Konkurrenten abzuhängen. Seine Taktik ging auf und nach und nach rissen seine Konkurrenten ab. Sein stärkster Verfolger, der Klosterneuburger Hassan El Mouden, ließ sich jedoch nicht abschütteln. Bis zum Schluss spulten die zwei fast im Gleichschritt die 25 Runden ab.

Letzter Kilometer in 2:55 Minuten

Trotz der kräftezehrenden Tempowechsel konzentrierte sich Sturmlechner auf ein starkes Finish, was ihm auch gelang. Auf dem letzten Kilometer bündelte er noch einmal all seine Kräfte und ging 800 Meter vor dem Ziel voll auf Angriff. Tatsächlich gelang es ihm, mit einer Zeit von 2:55 Minuten auf den letzten Kilometer, seinen Verfolger abzuhängen und damit seinen zweiten Landesmeistertitel innerhalb von acht Tagen einzufahren. „Zwei Landesmeistertitel zu holen und das bei sehr unterschiedlichen Disziplinen ist natürlich eine coole Sache und ist die Belohnung für das harte Training der letzten Wochen“, freute sich Sturmlechner.

Der Manker überquerte nach 34:01 Minuten bei Temperaturen von 26 Grad die Ziellinie. El Mouden finishte mit sicherem Abstand 12 Sekunden danach. Den dritten Rang belegte Simon Schmidmayr mit 34:48 Minuten.