Melker Mannschaften an der Spitze

Der USKO Melk steht mit zwei Mädchen- und einem Burschenteam am Stockerl.

Erstellt am 24. November 2021 | 01:08
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Doppelte Staatsmeister. Simon Daxauer (v. v. l.), Matheo Daxböck, Julian Steinhammer, Maximilian Gruber, Herbert Temper (h. v. l.), Marie Jähnichen, Elisabeth Köck, Johanna Daxböck, Emma Steiner, Louisa Luger, Luisa Köck, Jennifer Ritsch und Niklas Blauensteiner stellten die USKO-Melk-Abordnung.
Foto: USKO Melk

Bei den österreichischen Crosslauf-Staatsmeisterschaften in Graz holten sich die beiden Mädchenteams Gold und Bronze in der Mannschaftswertung. Die Burschen schafften ebenso den österreichischen Mannschaftstitel in ihrer Altersklasse.

Auf einer äußerst schwierigen, kurvenreichen Strecke feierten alle elf U14-Athleten vom USKO Melk ihr Staatsmeisterschafts-Debüt. Nach den erfolgreichen Landesmeisterschaften sorgten sie auch in Graz für Aufsehen und überraschende Leistungen. Von den sieben USKO-Mädchen der U14 liefen drei unter die Top zehn. Luisa Köck beendete nach 1.630 Metern und 40 Höhenmetern auf dem sechsten Platz ihr Rennen und war damit nur eine halbe Sekunde schneller als ihre Zwillingsschwester Elisabeth. Gemeinsam mit Jennifer Ritsch, die den neunten Platz belegte, sicherten sie sich souverän mit mehreren Punkten Vorsprung die Goldmedaille. Doch damit nicht genug. Durch Johanna Daxböck, Louisa Luger und Emma Steiner schaffte auch das zweite Team mit der Bronzemedaille den Sprung aufs Stockerl. Marie Jähnichen lief auf den 29. Platz.

Die Burschen machten es ihren Vereinskolleginnen nach. Simon Daxauer verlor jedoch zu Beginn des Rennens einen Schuh und musste dadurch mehrere Sekunden und Plätze einbüßen. Gemeinsam mit Julian Steinhammer und Matheo Daxböck schafften sie dennoch den Meistertitel in der Altersklasse U14. Maximilian Gruber lief auf den 14. Rang und war somit inoffiziell Zweitbester der U12. Niklas Blauensteiner musste in der U16 2.650 Meter und 65 Höhenmeter bewältigen. Er startete taktisch klug ins Rennen, lief respektvoll weg und arbeitete sich im Laufe des Wettkampfes immer weiter nach vorne. Damit freute sich der mehrfache U14-Landesmeister und Staatsmeister von 2019 über die Bronzemedaille in dem äußerst stark besetzten Teilnehmerfeld.