Angela Fohrafellner stellte neuen Rekorden auf. Angela Fohrafellner stellte bei der Staatsmeisterschaft im Luftgewehrschießen einen neuen österreichischen Rekord auf. Manuel Zemann verteidigte Titel erfolgreich.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 27. März 2018 (02:00)
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Medaillenregen. Landesoberschützenmeister Franz Obermann gratulierte Manuela Fohrafellner, Reinhard Kaiser, Angela Fohrafellner, Manuel Zemann, Andreas Ebenführer, Notburga Sandler und Landessportleiter NÖ Luftgewehr Wolfgang Rahberger zu deren Medaillen in Hollabrunn.

Die Staatsmeisterschaften im Luftgewehr sowie der Luftpistole in Hollabrunn waren wieder ein voller Erfolg für die zahlreichen Sportschützen aus dem Bezirk. Allen voran Angela Fohrafellner. Die Manker Schützin stellte mit 422,6 Ringen in der Klasse „Frauen aufgelegt“ einen neuen österreichischen Rekord auf und sicherte sich den Staatsmeistertitel.

In der Mannschaft sprang mit Vereinskollegin Manuela Fohrafellner der Vizemeister heraus. Eine weitere Manker Dame durfte sich bei ihrer ersten Teilnahme, ebenfalls über Edelmetall freuen. Notburga Sandler gewann in der Klasse „Senioren II aufgelegt“ Bronze im Einzelbewerb sowie Silber mit der Mannschaft.

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Medaille in der Mannschaft. Bei seinen ersten österreichischen Meisterschaften holte Timon Kretzl (r.) Bronze mit der Mannschaft.

Doch auch die benachbarten Sportschützen Leonhofen sorgten für eine Goldmedaille. Manuel Zemann verteidigte in der Klasse „Männer stehend“ erfolgreich seinen Titel. Dazu benötigte er 419,9 Ringe. Andreas Ebenführer und Reinhard Kaiser kamen auf die Ränge sieben und 16.

Doch das Trio stellte im Mannschaftsbewerb mit 1.251,9 Ringen einen neuen österreichischen Rekord auf und holte abermals Gold. Michal Podolak musste sich in seiner Klasse mit dem fünften Rang begnügen. Bei den Damen gelang Anita Zehetner mit dem Team Niederösterreich der zweite Rang.

Ein Erfolgserlebnis verzeichnete auch Youngster Timon Kretzl bei den Luftpistolen. Der Zelkinger trat im Nachwuchs an und sicherte sich in seiner Altersklasse den dritten Rang mit der Mannschaft. Sein Bruder Simon belegte im Einzel den sechsten Rang. „Die Atmosphäre in Hollabrunn war einzigartig. An den fünf Tagen waren an die 700 Sportler anwesend. Für Timon und Simon waren es die ersten Staatsmeisterschaften“, berichtete Vater Andreas Kretzl.