Hobby-Eishockeyclub: Kräfte gebündelt. Der Melker Hobby-Eishockeyclub ist ab sofort eine eigenständige Sektion innerhalb der Sportunion Melk.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 27. November 2018 (02:00)
Auf eine gemeinsame Zukunft. Von links: Karl Moser, Philipp Staufer, Stadtchef Patrick Strobl, Stadtrat Jürgen Eder, August Grubhofer und Eva Ullmann.
Gleiß/ Stadt Melk

„Wenn keine Jungen nachkommen, dann hört sich alles irgendwann auf.“ Philipp Staufer, Obmann des Melker Eishockeyclubs ist Realist. Ohne Nachwuchs hat sein Verein keine Zukunft. Er ist aber auch ein Macher. Also hat er gemeinsam mit Vorstandskollegen alles in die Wege geleitet, um das Bestehen seines Clubs über Jahre hinaus zu sicher. Schließlich wurde der Mitte der 90er-Jahre von Staufers Onkel gegründet. Eine Herzensangelegenheit.

Der Melker Eishockeyclub ist ab sofort eine eigenständige Sektion der Sportunion Melk. Offiziell gemacht wurde die Liaison am vergangenen Samstag bei der feierlichen Wieder-Eröffnung des Eislaufplatzes. In der Vorsaison war aufgrund von Lecks in den Kühlleitungen ja bekanntlich kein Betrieb möglich. Ein Jahr und viele Arbeitsstunden später erstrahlt die Anlage aber in neuem Glanz. Das Eis ist besser denn je, die Zukunft ist rosig.

Vorrangiges Ziel der neuen Unions-Sektion ist die Etablierung eines Nachwuchsbetriebes. „Als ich damals angefangen habe, waren wir um die 20 Kinder. Und natürlich bleibt die Zeit nicht stehen, wir werden auch älter. Es wäre schön, wenn wir wieder mehr Kids zu unserem Verein lotsen könnten“, erklärt Staufer. Eine Sache steht nämlich fest: Wenn keine Jungen nachkommen, dann hört sich alles irgendwann auf. Und das will niemand.