Lokalmatador Karl Schadenhofer mit Zweifachsieg. Karl Schadenhofer feierte beim Saisonauftakt am Melker Wachauring einen Zweifachsieg. Während er am ersten Tag souverän gewann, fiel der zweite Sieg knapp aus.

Von Helene Waxenecker. Erstellt am 16. April 2019 (01:20)
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Schnellster Mann. Karl Schadenhofer gewann mit sieben SekundenVorsprung.

Der Saisonauftakt am Melker Wachauring ließ nichts zu wünschen übrig. Lokalmatador Karl Schadenhofer begeisterte seine Fans nicht nur am ersten Tag des Rennwochenendes. In der Klasse Super Touring Cars +2000 gewann er mit seinem VW Golf IV alle Vorläufe und auch im Finale betrug sein Vorsprung auf Patrick Eigenbauer sieben Sekunden. Gewann Schadenhofer am ersten Tag noch souverän, sah es am zweiten Renntag ganz anders aus.

Nur zwei Sekunden auf Zweitplatzierten

Im ersten Semifinale unterlag Karl Schadenhofer Gerald Woldrich (Mercedes). Er qualifizierte sich dennoch fürs Finale. Dabei matchten sich die beiden Österreicher Schadenhofer und Woldrich bis auf die letzten Meter. Erst in der Joker Lap setzte sich Schadenhofer um zwei Sekunden durch und sicherte sich somit seinen zweiten Sieg beim Saisonauftakt am Melker Wachauring.

Zahlreiche Fans waren am Wochenende trotz des kühlen Frühlingswetters nach Melk gekommen, um Schadenhofer und die anderen Motorsportler aus insgesamt acht Nationen anzufeuern.

In der Kategorie Super Cars beeindruckte der 61-jährige Oberösterreicher Alois Höller. Mit seinem Ford Fiesta holte er an beiden Renntagen souverän den Sieg. Am Samstag gewann er alle Vorläufe und sicherte sich bereits die ersten wichtigen Punkte für die heimische Meisterschaft.

In der Klasse Super Touring Cars -1600 war der Niederösterreicher Patrick Riedl mit seinem Citroen Saxo nicht zu schlagen. Am ersten Tag gewann er alle Vorläufe und das Finale. Tags darauf hingegen musste er sich mit Rang drei begnügen. Die Niederösterreicherin Birgit Kuttner (Honda Civic) landete im Semifinale auf Platz zwei. Im Finale setzte sie noch eins drauf und lieferte sich einen harten Kampf um den Sieg mit dem Ungarn Bendeguz Hangodi. Schlussendlich gewann sie Gold mit nur zwei Zehnteln Vorsprung. In der am stärksten besetzten Klasse National 1600 gewann Robert Vogl vor dem Lokalmatadoren Roland Frisch.