Melk rückt auf Platz vier. WOMEN VOLLEY LEAGUE / Mit dem 3:0 gegen Oberndorf sind die Damen von Renate Feichtner auf Kurs Richtung Playoff.

Erstellt am 30. November 2010 (07:39)
Freudenausbruch. Trainerin Renate Feichtner fiel gegen Oberndorf sichtlich ein Stein vom Herzen. Mit dem 3:0-Erfolg in Salzburg nehmen die Melkerinnen weiterhin Kurs darauf, unter den besten acht Teams nach dem Grunddurchgang zu stehen.ZVG
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VON RAIMUND BAUER

OBERNDORF - MELK 0:3. Als Favorit gingen die Gäste in die Begegnung und wurden ihrer Rolle auch gerecht. So lebt die große Chance auf einen Platz im Meister-Playoff.

Zu Beginn merkten die Zuseher den Melkerinnen die Nervosität an. Eine hohe Anzahl an Servicefehlern war der Grund für den verkorksten Beginn. Eine stabile Serviceannahme brachte jedoch wieder Ruhe in das Match und bei den letzten Punkten des ersten Satzes war es Jessica Rödl, die durch ihr druckvolles Service auf 1:0 in Sätzen stellte.

Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die Feichtner-Schützlinge bei den ersten Punkten zu kämpfen, doch Susann Nitzsche nutzte das gute Zusammenspiel der Bezirkshauptstädterinnen durch starke Angriffe. Somit fiel die Entscheidung mit 25:16 ziemlich deutlich für Elvira Gindl und Co. aus.

Im letzten Durchgang ließen die Gäste abermals nichts anbrennen und gewannen mit 25:14. „Ein wichtiger Sieg, der durch gute Vorbereitung, Nervenstärke und Konsequenz erzielt wurde und die Hoffnung auf das Meister-Playoff der besten acht Teams Österreichs hochhalten lässt“, freute sich Obmann Werner Simoner.