Medaille als würdiger Abschluss für Melks Ruderer. Clara Berger von der Ruderunion Melk holte zum Saisonabschluss am Ossiacher See mit ihren Teamkolleginnen Bronze.

Von Helene Waxenecker. Erstellt am 23. September 2020 (02:44)
Letzter internationaler Höhepunkt. Clara Berger und ihre Teamkollegen lieferten sich spannende Rennen. 
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Die 59. Internationale Ruderregatta am Ossiacher See lockte über 500 Ruderer aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowenien und Italien an.

Nachdem erst wenige Tage zuvor auch die österreichische Teilnahme bei der Junioren-Europameisterschaft in Belgrad, Serbien, abgesagt werden musste – für Serbien gilt unverändert Reisewarnung Stufe sechs –, stellte die Regatta den ersten und wohl auch letzten internationalen Höhepunkt der Saison für die Nachwuchssportler dar.

Clara Berger von der Ruder Union Melk schaffte mit ihren Teamkolleginnen in einem erbitterten Kampf im Vorlauf gegen das slowenische Nationalteam den Einzug ins A-Finale im Juniorinnen-Doppelvierer.

Das Finale selbst gestaltete sich nicht weniger spannend. Nur knapp hinter der slowenischen und deutschen Crew erreichten sie den dritten Rang. „Ein würdiger bronzener Abschluss in einer äußerst kurzen Saison“, freute sich Ruder-Union-Melk-Obfrau Elisabeth Berger.

Emma Gutsjahr vom Ruderverein Pöchlarn zog als Erste des Vorlaufs über 1.500 Meter in der Klasse Juniorinnen B Einer ins A-Finale ein. Im Finalrennen verpasste sie mit einer Zeit von 6:24 Minuten den Sprung aufs Stockerl und musste sich mit Platz vier zufriedengeben.

Vereinskollege Günter Fischhuber ruderte in der Kategorie LGW-Männer-Einer mit einer Zeit von 7:46 Minuten über 2.000 Meter auf den dritten Platz im B Finale. Daniel Groiß erreichte mit 7:47 Minuten über 2.000 Meter den sechsten Rang im A-Finale.