Lukas Viehberger verpasste Bronze knapp. Lukas Viehberger befand sich bei Junioren-EM lange auf Medaillenkurs und übertraf seine Erwartungen mit Rang sechs.

Von Jürgen Scheuchelbauer. Erstellt am 01. August 2017 (02:00)
Erfolg. Lukas Viehberger schaffte bei seinem ersten Großereignis den sechsten Gesamtrang.
privat

In den vergangenen zwei Wochen gingen die Bahn-Europameisterschaften der Junioren und der U23 im portugiesischen Anadia über die Bühne. Für Österreich ging bei der Junioren-EM der Gollinger Lukas Viehberger an den Start.

Zu Beginn der EM musste Viehberger erst in die Gänge kommen. Beim Scratch belegte er den 17. Platz und beim olympischen Omnium war nach einer Disqualifikation in einem von vier Rennen nur der 20. Platz möglich.

Danach zeigte der 17-Jährige aber, was in ihm steckt. Beim Punkterennen über 100 Runden erreichte der für die NÖ-Radunion fahrende Athlet seine Topform. Viehberger fuhr eine Plusrunde, gewann die dritte Wertung und holte noch einen dritten und vierten Wertungsrang. Vor der letzten entscheidenden Wertung befand sich Viehberger damit noch auf Medaillenkurs.

Seiner aktiven und kräfteraubenden Fahrweise musste der Gollinger aber in der letzten Wertung Tribut zollen. Am Ende bedeutete dies Rang sechs im Endklassement.

„Mit meiner ersten Erfahrung und dem sechsten Platz bei einem Großereignis bin ich mehr als zufrieden. Mein Ziel war ein Top-10-Ergebnis. Das motiviert mich für die bevorstehende Bahn-Weltmeisterschaft in Montechiari Mitte August in Italien“, resümiert der 17-Jährige.