Julian Piller schaffte Finaleinzug bei Jugend-EM in der Türkei

Julian Piller (17) sammelt internationale Erfahrungen in Alanya beim krönenden Abschluss der Triathlonsaison.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 01:55
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Europameisterschaft. Der Melker Nachwuchstriathlet Julian Piller läuft in der Türkei zu Rang 21. Nun ist für den 17-Jährigen ein Monat Pause angesagt, ehe er neuerlich angreifen will.
Foto: Foto: privat

Der Melker Nachwuchstriathlet Julian Piller unterbot zu Saisonstart bei den ersten Qualifikationsmöglichkeiten für die Europacuprennen die vom österreichischen Triathlonverband geforderten Zeiten und durfte daher in Caorle/Italien an den Start gehen. Nach diesem Erfolg brach sich Piller jedoch durch einen Sturz beim Radtraining das Schlüsselbein. Somit war an das geplante Training nicht zu denken. Nach zwei Wochen absoluter Ruhe musste der Ergometer für das tägliche Training herhalten. Mitte Juli stand das Nachwuchstalent bereits wieder an der Startlinie und lieferte seine gewohnten Leistungen. 

Dadurch wurde er für die Jugend-Europameisterschaften in Alanya (Türkei) nominiert. Nach einem siebten Platz im Semifinale qualifizierte er sich direkt fürs Finale.

Rennen spiegelt aktuelles Leistungsniveau wider

Piller stieg in dem sehr schnellen Rennen als einer der ersten Athleten aus dem Wasser. Im Radrennen verbrauchte er zu viel Energie, was letztendlich den 21. Rang bedeutete. „Beim Schwimmen gehöre ich zur Spitze, beim Laufen ist eine Verbesserung notwendig. Die Erkenntnisse, die mein Trainer Bernd Keller und ich gewonnen haben, werden unmittelbar in die Trainingspläne für das kommende Jahr einfließen. Ich bin guter Dinge, dass ich damit auch beim Laufen ganz vorne dabei sein kann“, berichtete Piller. Neben den vielen neuen Erfahrungen auf internationaler Ebene, wurde Piller auch für die Mixed-Staffel nominiert, die das Rennwochenende abschließt. Jede teilnehmende Nation entsendet dazu zwei Mädchen und zwei Burschen. Dabei lieferte das Team eine Aufholjagd. Vom 17. Platz nach der ersten Übergabe machten die drei restlichen Athleten noch einige Plätze gut, sodass sie letztendlich auf Rang sechs landeten.

Damit liegt ein Monat Trainingspause vor Piller, in der Motivation und Kraft für das nächste Wettkampfjahr gesammelt werden.