Über Erwartungen. Der Kilber Günther Denk gewann völlig überraschend beim Kings-of-Europe-Driftbewerb im deutschen Oschersleben.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 12. September 2017 (01:20)
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Freudestrahlend. Günther Denk freute sich über seinen überraschenden Sieg beim Kings-of-Europe in Oschersleben.

Bei 200 km/h zum Drift ansetzen. Ein gewagtes Unterfangen, das auch Günther und Markus Denk Respekt abverlangte. Die Kilber Brüder starteten beim Kings-of-Europe-Driftbewerb in Oschersleben. Auf dem Sachsenring starteten die Spitzenfahrer der europäischen Driftszene. „Ein Platz unter den Top-Fünf traue ich mir schon zu. Da muss aber alles perfekt laufen“, war Günther Denk vor dem Rennen zuversichtlich.

Beim Kings-of-Europe fahren die Kontrahenten im Head-to-Head gegeneinander. Und dem Kilber gelang eine Sensation. Von Runde zu Runde kam der Drifter immer besser zu Recht und holte sich sogar den Sieg. „Einfach unglaublich. Die anderen Teams werden von Red Bull und Monster gesponsert. Und unser kleines Team aus Kilb mit ein paar privaten Sponsoren und Gönnern fährt in der Elite mit. Das macht uns stolz“, freute sich Vater Günther Denk senior mit seinen Söhnen.

Auch Markus Denk schlug sich tapfer beim Rennen. Bei seinem „Battle“ hatte er jedoch ein wenig Pech. Es begann zu Regnen und die Strecke wurde noch schwieriger. Er schied letztlich gegen den Holländer Visser aus. Der Niederländer war zuletzt am Nürnburgring beim Driftcup auf den zweiten Platz gefahren.