Ybbserinnen lieferten Linz einen Fight bis zum Schluss. Spannung pur beim letzten Grunddurchgangsmatch der Ybbser Bundesliga-Damen. Mit zwei Punkten geht‘s weiter.

Von Michael Bouda. Erstellt am 11. Februar 2020 (02:11)
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LINZ/STEG 2 - SG YBBS-NIBELUNGENGAU 3:2.

In Linz waren die Ybbserinnen zum letzten Mal im aktuellen Grunddurchgang gefordert. Und das Abschlussmatch sollte ein wahrer Schlagabtausch werden.

Begonnen hatte alles damit, dass Aufspielerin Nina Schiefer verhindert war. Ihre Position nahm in den ersten drei Sätzen Kapitänin Barbara Neumann und danach die 2.-Bundesliga-Debütantin Priya Kumar ein. Darüber hinaus stand Michelle Strizik zum zweiten Mal als Libera statt als Außenangreiferin am Feld. „Durch die Umstellungen gab es viele Abstimmungsschwierigkeiten“, erklärt Neumann, warum es so kapp herging.

Denn den ersten Satz holten die Gastgeberinnen mit 27:25, den zweiten dafür Ybbs ähnlich eng mit 26:24. Mit einem 25:21 in Durchgang drei hatten die Linzerinnen dann alle Trümpfe in der Hand. Die Hotvolleys schlugen aber eindrucksvoll zurück, holten den vierten Satz mit 25:16.

„Hatten es die ganze Zeit in der Hand“

Nur die Kür blieb im Entscheidungsdurchgang aus: Ybbser Annahmefehler ließen die Oberösterreicherinnen die Oberhand behalten und mit 16:14 den Sack zumachen. „Wir hatten es die ganze Zeit in der Hand, in entscheidenden Situationen sind uns aber leider oft Fehler passiert“, blickt Neumann zurück.

Weil Oberndorf gegen Trofaiach 2 verloren hat, schließen die Ybbserinnen den Grunddurchgang auf dem achten Rang ab und nehmen damit zwei Punkte mit in den Mitte März beginnenden Frühjahrsdurchgang. Obmann August Riess zeigt sich zuversichtlich: „Ich glaube, dass wir insgesamt stärker sind als voriges Jahr – gefühlsmäßig werden wir den Ligaerhalt packen.“ Neumann will nichts dem Zufall überlassen: „Bis zum 14. März werden wir ‚g‘scheit‘ weitertrainieren.“