Saison wirft für "Weinviertel Spartans" Schatten voraus. Am 28. August starten die Weinviertel Spartans in die heurige Saison. Die Vorbereitungen darauf laufen auf Hochtouren.

Von David Aichinger. Erstellt am 14. Juli 2021 (04:34)
Auf und davon. Der Spannberger Joachim Geer (links) und seine Weinviertel Spartans absolvierten in Ebenfurth den ersten Test für die kommende Saison.
Weinviertel Spartans

Die Saison 2020 abgesagt, die Saison 2021 von Frühjahr auf Herbst verlegt – die Footballer der Weinviertel Spartans mussten sich in den vergangenen Monaten wahrlich in Geduld üben. Nun sollte das Warten aber bald ein Ende haben, am 28. August steht der Saisonstart in der Division III (vierthöchste Spielklasse Österreichs, Anm.) bei den Carnuntum Legionaries in Schwadorf auf dem Programm. Eine Woche später empfangen die Weinviertler im ersten Heimspiel in Mistelbach die Asperhof Blue Hawks.

Um dafür auch bereit zu sein, wird schon jetzt ordentlich geschwitzt. „Wir tasten uns langsam ran“, erzählt Obmann Florian Kosel. Nach einigen Trainings stand Ende Juni zunächst ein gemeinsames Training mit dem Auftaktgegner aus Carnuntum auf dem Programm, am Ende wurden in einem inoffiziellen Abschlussmatch verschiedene Spielsituationen simuliert. Am Sonntag ging es dann zum ersten richtigen Testspiel nach Ebenfurth (Bezirk Wiener Neustadt Land), die gastgebenden Mustangs, ein Team aus der Division IV, siegten mit 23:20.

Starke Änderungen im Kader

Für Kosel war die knappe Niederlage in Ordnung, er verweist auf die umfangreichen Änderungen im Kader. „Wir haben 14 neue Spieler im Kader, von insgesamt 41. Wir sind mit dem Ziel hingefahren, ihnen vor der Meisterschaft Matchpraxis zu ermöglichen.“

Damit die Football-Neulinge, die vor wenigen Wochen überhaupt erst mit diesem Sport begonnen haben und aktuell die Trainings stürmen – laut Kosel liegt der Schnitt bei über 30 Teilnehmern pro Einheit –, auch fleißig weiter üben können, steigt am Samstag bereits das nächste Testspiel am heimischen „WeiSwo Field“ gegen die Mostviertel Bastards, ein weiteres Team aus der Division IV. Maximal 500 Zuschauer dürfen kommen, in der Liga sollen es dann mit einem entsprechenden Konzept mehr sein, verspricht Kosel, der das Heimspiel auch abseits vom Feld als gute Probe sieht: „Es ist das erste seit zwei Jahren. Wir müssen auch organisatorisch erst wieder in unser Set-up reinkommen.“