Guter Start, aber: „Wird schwieriger“. Mistelbach schlug Salzburg deutlich. Für Trainer Weissenböck kommen jetzt aber andere Gradmesser.

Von David Aichinger. Erstellt am 30. September 2014 (11:08)
Alles im Griff. Daniel Gajdosik & Co ließen nichts anbrennen.
NOEN, Erich Weinerek

MISTELBACH - SALZBURG 77:51. Der Start in die neue Saison ist in Mistelbach geglückt. Einzig in den ersten Minuten präsentierte sich die Truppe von Martin Weissenböck ein wenig träge, das frühe 2:7 war aber rasch Geschichte. Vor allem defensiv überzeugten die Mustangs im ersten Pflichtspiel mit neuem Namen. „Man sagt, wenn man unter 70 Punkte bekommt, hat man gut verteidigt. Wir haben 51 zugelassen“, so Weissenböck.

Die Offensivleistung wiederum ließ noch jede Menge Luft nach oben – vor allem in Viertel drei. Durch die starke Defensive fiel das aber nicht ins Gewicht. „Der Angriff war fürchterlich, aber wenn man keine Körbe bekommt, muss man halt auch nicht so viele machen“, lachte Weissenböck. Damit spielte er vor allem aufs angesprochene dritte Viertel an, in dem Mistelbach zwar nur 16 Punkte warf, aber auch nur sieben(!) kassierte.

Dass sich sein Team wird steigern müssen, liegt aber auf der Hand. Schon am Samstag reist Mistelbach zu den Wörthersee Piraten. „Die haben schon mehr starke Werfer und nach dem Sieg bei den Flames wohl auch Selbstvertrauen. Wenn die Defensive wieder so gut funktioniert, ist es super. Die Offense muss aber besser werden.“