„Haben uns einen Namen gemacht“. Christian Formann und sein Team zauberten ein Beachvolleyball-Spektakel auf die Plätze in Wulzeshofen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 12. Juli 2017 (05:00)
David Aichinger

Heiße Temperaturen und hochklassigen Sport – das bekamen die Zuschauer beim B-Cup der Damen, der zweithöchsten Turnierkategorie des ÖVV, im nördlichen Weinviertel, genauer gesagt in Wulzeshofen, zu sehen.

Insgesamt 13 Top-Paare spielten am Samstag und Sonntag um den Turniersieg. Was auf den ersten Blick wenig erscheint, relativiert sich auf den zweiten, wie Organisator Christian Formann erzählt: „Zum selben Zeitpunkt fand in Weiz ein anderer B-Cup statt. Dort waren aber nur zwölf Paare am Start, und da reden wir von einem Freibad in zentraler Lage und nicht wie bei uns nahe der Grenze. Das spricht auch für unsere liebe volle Organisation.“

Ex-WM-Teilnehmerin verlor das Finale

Rein sportlich holten sich die Mitfavoritinnen Sophie Haselsteiner und Astrid

Bauer den Turniersieg. In einem spannenden Finale schlugen sie am Sonntagmittag bei brütender Hitze das Duo Sabine Swoboda (ehemalige World-Tour-Spielerin und WM-Teilnehmerin) und Kathrin Hanzl glatt in zwei Sätzen. Bereits am Samstag war aber hochklassiger Beachvolleyball zu sehen, obwohl der Wind den Top-Athletinnen fast einen Strich durch die Rechnung machte. „Wir hatten teilweise Windböen von 70 km/h, da ist es unglaublich schwierig zu spielen. Was die Mädels trotzdem gezeigt haben, war sensationell“, staunten Formann und die Zuschauer nicht schlecht.

Weil der Bewerb erneut so gut angekommen ist, wird es 2018 eine Fortsetzung geben. Dann sollen aber sowohl Herren als auch Damen auf den Beachvolleyballplätzen in Wulzeshofen am Start sein. „Wir haben uns mittlerweile einen Namen gemacht in der Szene. Das macht uns wirklich stolz.“