Das Mistelbacher „Dreamteam“ künftig auch im Verband

Erstellt am 22. Juni 2022 | 02:53
Lesezeit: 2 Min
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In Denkerpose. Martin Weissenböck sucht Verstärkungen fürseine Mustangs.
Foto: Dominik Siml
Ulla Swoboda und Martina Kruder-Kornek vom Vorstand der Mistelbach Mustangs leiten das Damensportreferat des Niederösterreichischen Basketball-Verbands (NBBV) und verfolgen nun das Ziel, dem Nachwuchs noch mehr Energie zu schenken.
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Der Niederösterreichische Basketball-Verband (NBBV) stellte sich neu auf. Ralf Maurer wurde zum neuen Präsidenten gewählt, er folgt Helmut Niederhofer nach. Außerdem wurde wieder das Damensportreferat besetzt – mit zwei bekannten Mistelbacherinnen. Ulla Swoboda und Martina Kruder-Kornek, beide im Vorstand der Mistelbach Mustangs, ziehen nun auch gemeinsam in den NBBV-Vorstand ein.

Wie genau das Aufgabengebiet aussehen wird, welche Strategien und Ziele verfolgt werden, wird aber konkret erst im September bei einem Workshop festgelegt, erzählt Swoboda im NÖN-Gespräch. Grundsätzlich ist es ihr Anliegen, „dem Basketball-Damensport in Niederösterreich mehr Energie zu schenken“. Das müsse bereits „von der Pike an im Nachwuchs“ geschehen. Als langfristiges Ziel nennt sie, eine Damenlandesliga-Mannschaft zu etablieren.

Seit zwei Jahren sind Swoboda und Kruder-Kornek Vorstandsmitglieder der Mistelbach Mustangs, Swoboda als Obfrau, Kruder-Korek als Schriftführerin. Auf die kommende Zusammenarbeit auch im NBBV freut sich Swoboda bereits sehr: „Wir sind einfach ein Dreamteam, das sich hervorragend ergänzt.“ Stellvertretend sagt sie, dass sich beide sehr geehrt fühlen, die Funktion übernehmen zu dürfen.

Leider nein: Krakovic bleibt in Brünn

Die Mustangs und Headcoach Martin Weissenböck bastelten an der Rückkehr von Jakub Krakovic, der schon vor zweieinhalb Jahren in Mistelbach auflief. „Aus dem Engagement wird leider nichts, weil er noch eine Saison in der tschechischen A-Liga dranhängt. Vor einem Monat hat es noch sehr gut geklungen, leider wird es jetzt doch nichts“, bedauert Weissenböck die Absage. Auch Clemens Leydolf und Christoph Jakubowski, zwei Klosterneuburger, an denen die Mustangs dran waren, bleiben.