Mustangs: Nach Ausfall kam noch ein „Italiener“. Mustangs-Headcoach Martin Weissenböck holte nach dem Kreuzbandriss von Konstantin Kolonovics Gianluca Prosek an Bord.

Von Dominik Siml. Erstellt am 09. September 2020 (02:56)
Schlug nochmal am Transfermarkt zu: Coach Martin Weissenböck.
Marousek

Bereits im zweiten Training gab es schlechte Nachrichten für Mustangs-Headcoach Martin Weissenböck und sein Team: Konstantin Kolonovics riss sich das Kreuzband, er wurde bereits operiert, die Saison ist allerdings vorbei.

Weissenböck wurde noch einmal aktiv, war sowieso noch auf der Suche nach einer weiteren Verstärkung und holte mit Gianluca Prosek einen Tschechen mit italienischem Pass an Bord. Früher im tschechischen Nachwuchs aktiv, war Prosek zuletzt zwei Jahre in Italien. Weissenböck kennt ihn: „Er war im Nachwuchs sehr gut. Mal schauen, für mich aber sicher auch ein Thema für die Starting Five.“

„Problem“ dabei: Prosek ist auf der Norwa-Position unter dem Korb zu Hause, das heißt, Weissenböck muss sich etwas überlegen. Apropos Norwa: Der hinterließ in den beiden Tests (Freitag und Sonntag, Anm.) gegen Klosterneuburg, die einmal rund -20 und einmal rund -30 verloren gingen, einen blendenden Eindruck. „Er war stark am Rebound und hat uns im Scoring auch ordentlich geholfen“, fiel Weissenböcks Analyse positiv aus.

Sonderlob gab’s allerdings nicht nur für den Neuzugang, sondern auch für Julian Alper und Melchior König: „Sie waren beide sehr gut, das ist erfreulich. Vor allem war es der erste Auftritt einer doch auf vielen Positionen veränderten Mannschaft.“

Erstes Pflichtspiel der Saison im Cup in Graz

Nach den beiden Testspielen steht nun am Sonntag (14 Uhr in Graz, Anm.) das erste Pflichtspiel bevor. In der Cup-Vorrunde möchte Weissenböck gegen den Drittligisten bestehen, nahm den Druck aber sofort von der Mannschaft: „Natürlich wollen wir es schaffen. Wenn nicht, geht die Welt aber auch nicht unter.“

Sein Team beschrieb er wie folgt: „Eine junge Mannschaft, die auch noch Fehler einer jungen Mannschaft machen wird. Wir werden schauen, dass wir den Spielstil, den ich gern hab, wieder an den Tag legen können.“

Den Gegner aus der Steiermark kennt der Headcoach freilich auch: „Keine schlechte Mannschaft. Es ist zwar eine Dritte-Liga-Mannschaft, die aber eigentlich aus lauter ehemaligen A-Liga-Spielern besteht. Mal schauen, wie wir uns dort anstellen.“