Mistelbacher Mustangs rückten dem Rivalen auf die Pelle

Mit den Siegen über Deutsch-Wagram und Tirol zogen die Mustangs mit Mattersburg gleich. Bald steigt das direkte Duell.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:22
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Einmal nach oben bitte. Nach zwei Siegen in den ersten zwei Spielen des neuen Jahres sieht die Tabellensituation für die Mistelbach Mustangs gleich hübscher aus.
Foto: Dominik Siml

Plangemäßer Derbysieg gegen Deutsch-Wagram, Coup gegen „West“-Spitzenreiter Tirol – der Doppelspieltag zum Jahresbeginn 2022 verlief für die Mistelbach Mustangs nahezu perfekt. Speziell der 69:64-Erfolg gegen die Raiders, die bis dato erst eines von zehn Spielen verloren hatten, dürfte Mustangs-Coach Martin Weissenböck geschmeckt haben.

Die Analyse fiel freilich positiv aus: „Für uns ein perfektes Wochenende, obwohl die Vorzeichen gar nicht so gut waren.“ Nämlich auch, weil Ian Moschik zuvor im Training umgeknöchelt und dadurch fraglich war. Der Neuzugang konnte spielen und war beide Male Topscorer. Ebenfalls maßgeblich beteiligt waren die Fans, die die Mustangs zum Sieg gegen die Raiders peitschten, allen voran der FC Neudorf mit Trainer und Weissenböck-Lehrerkollege Christoph Prem. „Die Burschen haben uns tatkräftig unterstützt. Fantastisch, ein großes Dankeschön an dieser Stelle“, strahlte Weissenböck.

Mit dem Superstart verlieh Mistelbach auch seinen Chancen auf einen Einzug in die Play-offs einen ordentlichen Turbo. Mattersburg, das wohl der direkte Rivale um den vierten Platz im Osten werden dürfte, bezwang zwar am Mittwoch die Wörthersee Piraten, unterlag dann aber am Samstag im Derby bei BBC Nord. Sowohl Mistelbach als auch Mattersburg halten nun bei 14 Punkten.

Der Erzrivale aus dem Burgenland, der ein Spiel weniger ausgetragen hat, wird auch gleich der Gegner im nächsten Heimspiel der Mustangs am 29. Jänner sein, sechs Tage davor steht aber noch die weite Auswärtsfahrt nach Kufstein auf dem Spielplan. Davor wiede rum hat Mistelbach am Wochenende 15./16. Jänner frei, was nach der aktuellen Doppelrunde kurios anmutet. Weissenböck stört das nicht: „Ich bin froh, dass wir jetzt Pause haben, damit wir die Wehwehchen auskurieren können. Wir sind da aktuell ein bisschen am Herumdeixeln.“

Coronafälle bei Fürstenfeld, Dragonz vorerst Leader

Frei hatten zuletzt übrigens auch die beiden Topteams der Staffel „Level East“, Fürstenfeld und Güssing/Jennersdorf, die am Samstag im Derby aufeinandertreffen hätten sollen. Corona-Fälle im Team der Steirer machten das unmöglich. Die BBC Nord Dragonz aus Eisenstadt nutzten die Absage des Spiels der Kontrahenten, um sich mit dem erwähnten Sieg gegen Mattersburg zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze zu setzen.