Mistelbacher Mustangs waren offensiv unterirdisch

Nur 17 von 64 Würfen der Mistelbacher Mustangs fanden das Ziel im Heimspiel gegen die BBC Nord Dragonz aus Eisenstadt. Sonntag geht es zum Liganeuling.

Erstellt am 28. Oktober 2021 | 03:10
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Gesprächsbedarf. Mistelbach um Coach Martin Weissenböck kassierte die zweite Niederlage in Folge, vor allem offensiv war man gegen Eisenstadt unterirdisch.
Foto: David Marousek

Mit Ruhe und Neutralität war am Nationalfeiertag nichts, in der zweithöchsten Basketballliga Österreichs war Großkampftag. Bitter für Mistelbach, dass es am Ende des Tages aber auch nichts zu feiern gab, das Heimspiel gegen die BBC Nord Dragonz aus Eisenstadt endete 47:64.

Ein Low-Scoring-Game, dessen Endstand noch dramatischer wird, wenn man den Spielstand nach dem ersten Viertel zum Vergleich nimmt: 21:15. Heißt: Im zweiten, dritten und vierten Abschnitt zusammengerechnet gelangen den Gastgebern mit 26 Punkten gerade einmal um fünf mehr als im ersten. Ein heftiger Abfall. Anders die Burgenländer, die ihren Schnitt hielten und im Schlussabschnitt noch einen draufsetzten.

Wenige Treffer und zu viel Foul

Mistelbacher Hauptproblem war neben Foulproblemen – Lukas Ringhofer, Christoph Leydolf und Viktor Vasat beendeten das Spiel nach dem jeweils fünften Foul nicht am Feld – die unterirdische Trefferquote. Nur 17 von 64 Würfen fanden das Ziel – gerade einmal 26 Prozent. Mustangs-Coach Martin Weissenböck schüttelte den Kopf: „Wir haben versucht, gut und intensiv zu verteidigen, das ist uns gelungen. Wenn du 64 Punkte zulässt, gewinnst du normal. Aber wenn du nur 47 scorst und 26 aus dem Feld wirfst, ist das einfach katastrophal. Wir waren offensiv, wie in allen Partien in der bisherigen Saison, einfach zahnlos, und unterirdisch unterwegs, von innen und von außen.“

Unterm Strich also ein Tag zum Vergessen für die Mustangs, die schon am Sonntag Wiedergutmachung betreiben können. In Kapfenberg geht es erstmals gegen das neue Future Team Steiermark. Dort sollte ein Sieg her, will Mistelbach nicht schon früh in der Saison den Anschluss an die vordersten Plätze der Level East Conference verlieren. Für Mattersburg, Güssing/Jennersdorf oder Fürstenfeld gab‘s am Nationalfeiertag nämlich Siege.

Für die jungen Steirer begann die Saison hingegen auch nicht nach Wunsch: Nach Niederlagen gegen die Piraten und Fürstenfeld gab es auch am Dienstag in Dornbirn nichts zu holen. Für Weissenböck ist ganz klar: „Da müssen wir anschreiben.“