Die Meisterschaft soll planmäßig starten

Die Faustball-Hallenmeisterschaften der 1. und 2. Bundesligen sollen am Wochenende endlich beginnen

Erstellt am 24. November 2021 | 02:17
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Los geht’s! Für die Laaerin Marie Scharinger (l.) und ihre 1.-Bundesligadamen der SPG Wolkersdorf/Neusiedl startet die Hallenmeisterschaft.
Foto: Lindorfer

Trotz der Lockdowns in Oberösterreich und Salzburg werden – Stand Montagabend – die Meisterschaft der 1. und 2. Bundesligen in der Halle am Wochenende losgehen. Das bedeutet, dass die Frauen der Spielgemeinschaft Wolkersdorf/ Neusiedl und die Herren des SC Laa/Thaya losschlagen werden, unter anderem deshalb, weil beide Ligen dem Spitzensportkonzept unterliegen.

Die Weinviertler 1.-Bundesliga-Damen wollen eine gute Rolle spielen, wenngleich Abwehr-Ass Luisa Arzberger aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen wird und Angreiferin Theresa Gsöllpointner nicht regelmäßig aus Riga, wo sie studiert, anreisen kann. Dennoch glaubt Neusiedls Cheftrainer Wolfgang Ritschel-Roschitz an die Wettbewerbsfähigkeit seiner Mädels: „Wir haben uns gut vorbereitet, die Generalprobe bei einem Turnier in Salzburg glückte auch und die Stimmung passt sowieso. Den Rest können wir eh nicht beeinflussen.“

Für die Laaer Herren geht die neue Saison der 2. Bundesliga in Perg gegen Vöcklabruck II und Münzbach los. Das Ziel des Trainerteams rund um Werner Thalhammer ist, „eine gute Rolle zu spielen“. Die Generalprobe bei einem Vorbereitungsturnier in Mistelbach kurz vor dem Lockdown glückte: Nach siegreicher Gruppenphase mühte sich das Laaer Team im Halbfinale gegen ÖTB Drösing mit einem 2:1 ins Finale, wo man Wolkersdorf/Neusiedl klar 2:0 schlagen konnte.

„Ich denke, wir sind auf einem guten Weg in die Saison, es gilt noch, einige Spielzüge und Abläufe zu verinnerlichen, um die Meisterschaftsspiele konsequent und konzentriert durchzuspielen“, meinten Thalhammer und Co.