Immer diese Deutschen: Silber für Faustballer bei EM

Erstellt am 03. August 2022 | 02:04
Lesezeit: 2 Min
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Silber ist aller Ehren wert. Bei der Siegerehrung konnte das U18-Nationalteam der Frauen um Marie Scharinger (Siebente von links) wieder lachen.
Foto: Uwe Spille
Dreimal EM-Silber für Österreichs Faustball-Nachwuchs, dreimal war der Nachbar besser.
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Es soll einfach nicht sein! Österreichs Faustball-Nachwuchsnationalteams, genauer gesagt die Unter-18 der Mädchen und Burschen sowie die U21 der Männer, wollten endlich einmal Gold bei einem Großereignis holen, am Ende stand bei der Europameisterschaft im deutschen Vaihingen aber wieder dreimal Silber – mit tatkräftiger Weinviertler Hilfe. Aber alles der Reihe nach:

Unter-18 Mädchen

In einem packenden und ausgeglichenen Finale musste sich Österreich mit Marie Scharinger aus Laa an der Thaya Deutschland mit 2:3 geschlagen geben und holte die Silbermedaille. Dabei führte Rot-Weiß-Rot im Finale bereits mit 2:1, nach einem Einbruch im vierten Satz kam das Comeback im Entscheidungssatz aber zu spät, um das Spiel noch einmal zu drehen.

Österreich lag dort nämlich plötzlich mit 3:7 zurück, ehe man sich aufbäumte und noch einmal auf 7:8 verkürzte. Deutschland konnte am Ende seinen Titel erfolgreich verteidigen, für Österreich und Scharinger blieb nach der EM 2019 und der WM 2021 einmal mehr Silber.

Unter-18 Burschen

Auch Österreichs Männer mussten sich im Finale der EM mit 2:3 geschlagen geben. Nach verpatztem Beginn kämpfte sich das Team mit Angreifer Manuel Beck vom SC Laa an der Thaya mit einer groß artigen spielerischen und taktischen Leistung noch einmal zurück und erzwang einen Entscheidungssatz. Die Aufholjagd blieb leider unbelohnt, am Ende jubelte Deutschland über die gelungene Titelverteidigung – wie schon im WM-Finale im Vorjahr.