"Wollen Gemeinde etwas zurückgeben". Kurt Krameß und sein Team wollen mit dem Projekt "Gesundheits- und Fitnesspark Wolkersdorf" etwas bewegen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 03. März 2015 (08:42)
„Gesundheits- und Fitnesspark Wolkersdorf“. Kurt Krameß (Zweiter von rechts) mit seinem Projektteam Mario Böhm, Armin Steinberger und Michael Reiskopf (von links) vor einem privaten Trainingspark. Geht es nach dem engagierten Team, steht ein ähnlicher Komplex auch bald in Wolkersdorf.
NOEN, privat

Im Sommer 2014 startete Kurt Krameß mit drei Freunden das Projekt „Gesundheits- und Fitnesspark Wolkersdorf“. Dieser Gesundheits- und Fitnesspark Wolkersdorf soll Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit bieten ihre Gesundheit und Fitness zu erweitern.

„Wir haben uns damals aus verschiedenen Sportbereichen getroffen, das vorhandene Angebot analysiert und dann unseren Park entwickelt“, erklärt Krameß. Der Standort soll übrigens neben dem Sportplatz in Wolkersdorf sein. Dann ging es auf die Gemeinde, wo sich auch Bürgermeisterin Anna Steindl begeistert zeigte. Weil das Angebot vielseitig ist: Parkourgeräte für Geschicklichkeit, Hindernisbauten für die Optimierung des Bewegungsrhythmus, Calisthenicsbereich für Rücken-/Arm-/Bauchmuskulatur und vieles mehr sollen zu einem fitteren und gesünderen Körper führen.

Finanzierung: Gesucht werden Unterstützer 

Ein Problem gibt es allerdings noch: Zwar finanziert die Gemeinde einen Teil, für den Rest müssen die Verantwortlichen aber selber aufkommen. „Aus diesem Grund haben wir eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen, sodass uns jeder mit einem Beitrag unterstützen kann. Ich sag mal so, ein kleiner Beitrag hätte schon eine große Wirkung für die Region“, hofft Krameß auf Unterstützer.

Das Gesamtvolumen dieses Projekts beträgt zwischen 25.000 und 30.000, knapp über 20.000 sind bereits fix. Auch weil eine Interessengemeinschaft mit den Sportvereinen, unter anderem ist eine Zusammenarbeit mit dem SCW geplant, zusätzlich die Werbetrommel rührt. Bis zum 3. Mai kann man noch online spenden, dann wird losgelegt.

Läuft alles nach Plan, ist noch im Mai Baubeginn und im Sommer können sich die Bewohner der Region um Wolkersdorf auf die neue Anlage stürzen. „Mit dieser ehrenamtlichen Arbeit wollen wir der Gemeinde etwas zurückgeben, die uns immer schon eine wertvolle Infrastruktur bereitgestellt hat.“ Die ganze Anlage wird dann auch in den Besitz von Wolkersdorf übergehen.