Racketlon: Lukas Windischberger ist der Beste der Welt. Beim „King of Rackets“ in Belgien ließ sich der Großengersdorfer Lukas Windischberger nicht aufhalten und holte drei Titel. Damit ist er aktuell der beste Spieler weltweit.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 08. Juni 2017 (14:12)
RFA
Jetzt der beste Racketlon-Spieler der Welt. Der Großengersdorfer Lukas Windischberger.

Lukas Windischberger hat es geschafft: Trotz einer Oberschenkelverletzung setzte sich der Großengersdorfer am Wochenende im Herren-Einzel beim SWT King of Rackets durch, einem der größten Events im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis.

Der Weinviertler wurde seiner Setzung als Nummer eins gerecht und gewann in Ouden aarde (Anm.: südlich von Gent) zum ersten Mal den Einzelbe- werb eines Super-World-Tour-Events. SWT-Turniere sind vergleichbar mit den Grand-Slam-Turnieren im Tennissport und haben neben Welt- und Europameisterschaften die höchste Wertigkeit im Racketlonsport. Im Halbfinale schal tete er seinen Landsmann Michael Di- ckert mit plus zwölf Punkten (TT:14-21, BA: 21-18, SQ: 21-6, TE: 11-10) aus.

Das Endspiel gegen Lokalmatador Peter Duyck ging mit plus elf (TT: 11-21, BA: 21-8, SQ: 21-6, TE: 4-11) an den vierfachen Turniersieger 2017. „Ich wollte hier immer schon einmal gewinnen. Aber ich weiß nicht, wie das heuer gegangen ist. Nach meiner Verletzung an Tag eins habe ich mir keine großen Hoffnungen gemacht. Mit einem bandagierten Oberschenkel habe ich unter Schmerzen Match für Match gespielt. Ich habe gesehen, die Chance auf den Sieg ist da, dafür habe ich alles gegeben.“

Auch im Herren-Doppel mit Dickert und im Mixed-Doppel mit Christine Seehofer fuhr der Großengersdorfer Turniersiege in Belgien ein.

Am 1. Juni löste Windischberger übrigens auch den Dänen Kasper Jønsson als Weltranglisten-Zweiten ab , womit er zum besten aktiven Racketlonspieler der Welt aufstieg. Der Welt- ranglisten erste Jesper Ratzer hat seine Karriere ja im Februar beendet, führte das Ranking, das sich aus den besten Resultaten aus 24 Monaten errechnet, aber noch an.