Mario Suchard: EM-Limit beim ersten Wettkampf. Mario Suchard vom KSC Wolkersdorf löste das Ticket für die Masters-EM in Ungarn.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 21. Februar 2018 (02:00)
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Daumen nach oben! KSC-Wolkersdorf-Cheftrainer Gerhard Hofbauer (links) mit seinem „Oldie but Goldie“ Mario Suchard.

Der „Oldboy“ des Union KSC Wolkersdorf, Mario Suchard, startete vor Kurzem beim traditionellen Richard-Türk-Gedenkturnier in Baden bei Wien. Bei dieser Veranstaltung gehen nur Athleten der Masterklassen (Anm.: ab dem 35. Lebensjahr) an den Start.

Dieser Wettkampf diente für den 46-jährigen Suchard als Aufbauturnier für die zwei heurigen Großereignisse, die Masters-EM im Juni und die WM im August. Der Masters-Athlet bestreitet seit Jahresbeginn eine schwere zwölfwöchige Vorbereitungsperiode, „daher war mit einer Spitzenleistung nicht zu rechnen“, wie Wolkersdorfs Cheftrainer Gerhard Hofbauer weiß.

Zur Überraschung aller und entgegen den Erwartungen von Hofbauer erreichte der starke Weinviertler aber schon in der ersten Standortbestimmung das Limit für die EM in Budapest (190 kg im Zweikampf). Mit 87 kg im Reißen und 107 kg im Stoßen ließ der erfahrene Athlet nichts „anbrennen“ und ist damit fix im österreichischen Aufgebot für die EM dabei. Im nächsten Schritt peilt man nun das WM-Limit an. Hier gilt es, 205 kg Zweikampfleistung zu erreichen. „Geplant war, dass wir das EM-Limit erst im März erreichen“, freute sich Suchard. „Dass es jetzt schon geklappt hat, macht die weitere Vorbereitung natürlich etwas stressfreier.“

Was ist bei den Europameisterschaften zu erwarten? Hofbauer klärt auf. „Wir streben eine Top-Ten Platzierung an. Die EM wird vermutlich schwieriger, da die Ostblockländer vermehrt vertreten sein werden, als bei der WM.“