Der „Nachbar“ siegte beim Laufcup-Klassiker

Erstellt am 11. Mai 2022 | 02:42
Lesezeit: 3 Min
Beim Comeback des Berggerichtslaufs in Falkenstein war Mario Bauernfeind, aus der Gegend stammend, unschlagbar.
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Er ist ein echter „Klassiker“ beim Raiffeisen Weinviertler Laufcup, der Falkensteiner Berggerichtslauf. Der knackige „Zehner“ mit der harten Steigung in der pittoresken Kellergasse zählte zu den Lauf-Highlights im Weinviertel. Nach zwei Jahren Corona-Pause fand er am Samstag endlich wieder statt.

Auch sportlich war es ein Highlight, war doch wieder einmal Mario Bauernfeind, einer der besten österreichischen Langstreckenläufer, zu Gast. Er setzte sich auch sicher vor Shooting-Star Alexander Gube und seinem Bruder Andreas durch. „Nur seine Mutter, die sonst immer auch mitgelaufen ist, war diesmal nur Zuschauerin“, berichtete Organisator Fritz Keller mit einem Schmunzeln. Bauernfeind ist auch deshalb Stammgast in Falkenstein, weil seine familiären Wurzeln in Kleinschweinbarth liegen, einer Nachbarortschaft. Übrigens: Seine Groß eltern waren auch unter den Zusehern. Bei den Damen gewann mit Katharina Leuthner eine „Erdpresserin“.

Top: 137 Teilnehmer beim Hauptlauf

Insgesamt waren knapp 200 Läufer aller Altersklassen dabei, davon 137 beim Hauptlauf – laut Keller „absolut zufriedenstellend in Zeiten wie diesen“. Allerdings zeigt sich auch, dass es immer schwerer wird, neue Leute zu motivieren, lockte der Berggerichtslauf in seiner Hochphase doch knapp 250 Läufer im Hauptlauf an. Dennoch zog Keller eine mehr als positive Bilanz: „Es hat alles wie am Schnürchen geklappt und das Feedback der Teilnehmer war sehr gut.“

Eine Fortsetzung nächstes Jahr ist fix, auch weil sich die Verantwortlichen um Keller und Ronald Luckner während Corona um den „Nachwuchs“ kümmerten. „Wir haben jetzt auch viele Junge, die fleißig mithelfen. Das ist enorm wichtig und unerlässlich. Weil, was passiert, wenn das nicht der Fall ist, sieht man am Beispiel Matzen.“ Dort musste der tra ditionelle Straßenlauf ausgerechnet im 30. Jahr seines Bestehens abgesagt werden, weil eben keine neuen jungen Helfer gefunden wurden.

Aufwärtstrend bei den Kinderbewerben

Bei den Kindern war erfreulicherweise ein Aufwärtstrend zu sehen, nicht zuletzt wegen vielen regionalen Teilnehmern und auch den Vereinen Dynamo Seyring und LAC Harlekin Mistelbach. Bei der Siegerehrung in herrlichem Ambiente durfte auch der Dank an das große Team nicht fehlen, darunter auch Gabriele Stecher, die seit vielen Jahren unermüdlich im Hintergrund arbeitet.