Wolkersdorfer Wolf biss in Baku zu. Der Wolkersdorfer Andreas Wolf schaffte beim EYOF in Aserbaidschan eine neue persönliche Bestzeit und ein Finalticket.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 31. Juli 2019 (00:34)
GEPA Pictures/ÖOC
Waren stolz auf ihren sechsten Endrang: Matheo Ablasser, Oluwatosin Ayodeji, Andreas Wolf und Florian Herbst (von links).

Das Ziel für das European Youth Olympic Festival, kurz EYOF, definierte der Wolkersdorfer Hürdensprinter Andreas Wolf im großen NÖN-Interview vor der Abreise nach Baku wie folgt: „Eine gescheite Zeit laufen.“ Nach der Schlussfeier dieser Jugendolympiade konnte er mit seinen Leistungen in Aserbaidschan zufrieden sein.

Zuerst nahm er Mitte der letzten Woche seine Paradedisziplin, die 400 m Hürden, in Angriff. Dort zeigte Wolf ein schnelles Rennen und lief in 54,31 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung. Dennoch war der Top-Athlet des ULC Weinland nicht ganz zufrieden: „Ich wäre gerne eine 53er-Zeit gelaufen, und auch die Top-Ten wären schön gewesen. Auf den letzten drei Hürden habe ich aber den Rhythmus verloren und einiges an Zeit liegen ge lassen.“ So gab es in der End abrechnung Rang elf, was dennoch als Erfolg verbucht werden konnte.

Am Freitag startete er mit Ma theo Ablasser, Oluwatosin Ayodeji und Florian Herbst in der Medley-Staffel, wo in aufsteigender Reihenfolge der Sprintdistanzen (von 100 bis 400 m) gelaufen wurde. In 1:57,74 Minuten qualifizierte sich das Quartett mit der achtbesten Zeit für das Finale, wo sich Wolf, der übrigens über die 300 Meter lief, und Co. noch einmal steigern konnten. In 1:56,64 belegte das ÖLV-Team schlussendlich Rang sechs. Der Sieg ging in 1:53,39 an die starken Polen.

Wolf resümierte zufrieden: „Wir konnten uns gegenüber dem Vorlauf noch steigern, das war stark, und auch die Über gaben waren okay. Das ist ein positiver Abschluss hier in Baku.“ So konnte er die letzten Tage des EYOF beim Zusehen anderer Disziplinen noch mehr genießen ...