Entscheidender Dreierwurf: Shotclock war auf Null. Der entscheidende Wurf der Flames war wohl ungültig. Dennoch erfolgt kein Einspruch.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Januar 2020 (01:32)
Shotclock auf Null, der Ball in der Hand. Der entscheidende Dreier von Vay hätte wohl nicht zählen dürfen.
Screenshot/Mistelbach Mustangs

Aufregung gab’s in Mistelbach am Tag nach der unglücklichen Pleite gegen die Flames rund um den entscheidenden Dreier von Fabricio Vay. Der eine oder andere Zuschauer hatte noch am Matchtag die Gültigkeit des Wurfs angezweifelt, weil die Shotclock bereits bei Null angekommen sein soll.

Diese Wahrnehmung bestätigte sich auch auf der Videoaufzeichnung des Spiels. Protest gab’s von Mistelbacher Seite dennoch keinen, in erster Linie, weil das so spät gar nicht mehr möglich gewesen wäre.

Dazu hätte man schon direkt nach Spielende per Unterschrift des Kapitäns Einspruch erheben müssen. „In dem ganzen Chaos und Frust hat niemand sofort an die Shotclock oder ein Video gedacht“, gesteht Mustangs-Coach Martin Weissenböck, der auch einwirft: „Ob das Video als Beweis gegolten hätte – ich denke nicht.“

Auch Schriftführerin Bettina Matzka hat ihre Zweifel: „Wie wir ja wissen, ist die Lichtgeschwindigkeit ungleich höher als die Schallgeschwindigkeit. Wenn die Shotclock auf 0 springt, ertönt der Ton nicht gleich.“