Nach Widrigkeiten: UKJ legt Protest ein. Verspäteter Zutritt zur Halle, kein Licht beim Aufwärmen, keine Uhr, kein Spielstand!

Von David Aichinger. Erstellt am 09. Oktober 2014 (10:50)
NOEN, Public Domain CC0

WÖRTHERSEE PIRATEN - MISTELBACH 72:67. Was Mistelbach am Samstag bei den Wörthersee Piraten erwartete, war einem Spiel der 2. Bundesliga nicht würdig. Eine Stunde vor Spielbeginn hatte die UKJ noch keinen Zutritt zur Halle.

Erst 50 Minuten vor Anpfiff konnte man sich umziehen. Gerade nach einer so langen Anreise aus Niederösterreich suboptimal.

Beim Aufwärmen dann das nächste Chaos. In der Hälfte der Kärntner brannte Licht, in jener der Mistelbacher nur ein kleines Lämpchen. „Man hat uns gesagt jemand hat sich beim Aufdrehen der Lichter vertan, und es dauert 20 Minuten bis sie wieder brennen“, wusste Mistelbach-Coach Martin Weissenböck nicht, ob er diese Version glauben sollte.

Weissenböck: „Das war irregulär“

Auch das Spiel lief dann alles andere als normal. Es gab über die gesamten 40 Minuten keine offizielle Uhr, dazu je eine Hälfte keinen Score bzw. keine Anzeige der 24 Angriffssekunden. Weissenböck: „Das war irregulär.“ Deshalb legte Mistelbach nach dem Spiel Protest ein.

Nach einer Niederlage, wohlgemerkt. Nach einer schnellen 13:1-Führung war offensiv nämlich nicht mehr viel gelungen. Wieder einmal ließ sich Mistelbach vom hektischen Spiel der Kärntner anstecken, der eigentlich vorhandene Größenvorteil war wieder nicht oft genug zu erkennen.

„Wir kommen gegen sie schwer zu dem, was wir wollen“, haderte Weissenböck, der nun auf ein Urteil des Protests wartet. Am Sonntag trifft er mit seinem Team unabhängig davon auf Dornbirn.