Wolkersdorf gelingt die Titelverteidigung. Die Mannschaft Weinviertel Niederösterreich holte sich am Sonntag ohne Satzverlust erneut den Pokalsieg.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 16. September 2014 (08:53)
Überragend. Der chinesische Legionär im Dress von Weinviertel Niederösterreich, Hou Yingchao, war der beste Spieler beim Finalturnier des österreichischen Pokals in Hollabrunn.
NOEN, Douglas Fischer

Im Cup bleiben Weinviertel Niederösterreich (Herren) und Linz AG Froschberg (Damen) weiter das Maß aller Dinge. Seit Einführung des Tischtennis Cup im Jahr 2012 sind diese beiden Mannschaften ungeschlagen.

Dominanz der Wolkersdorfer war beeindruckend

Vor allem die Dominanz der Wolkersdorfer war beeindruckend: Denn die Mannschaft von Weinviertel Niederösterreich besiegte im Finale am Sonntag in Hollabrunn die SPG Walter Wels mit 3:0, ohne einen einzigen Satz abzugeben.

Stefan Fegerl konnte endlich die ersehnte Revanche an Zsolt Petö nehmen, nachdem er bei der WM im Mai und beim Bundesliga-Finale 2014 zweimal knapp gegen ihn verloren hatte. Mit einem klaren 3:0-Sieg brachte er sein Team mit 1:0 in Führung. „Ich habe im Frühjahr zwei Mal gegen ihn verloren, deshalb war der klare Sieg nicht zu erwarten. Umso schöner, dass es trotzdem geklappt hat“, analysierte er.

Weinviertel Niederösterreich bleibt ungeschlagen

In der gleichen Tonart ging es danach zwischen Hou Yingchao und Lehel Demeter weiter. Der ehemalige Weltranglisten-10. (Jänner 2007) siegte ebenso glatt wie Fegerl mit 3:0. Den Schlusspunkt setzte Dominik Habesohn mit seinem 3:0-Erfolg über Dominique Plattner. Damit konnte Weinviertel Niederösterreich den Cuptitel erneut erfolgreich verteidigen und bleibt in diesem Bewerb weiter ungeschlagen.

Einziger Wermutstropfen: Die Nummer eins der Welser, Zhan Jian, war nicht mit dabei, weshalb deren Obmann Gerhard Demelbauer schon auf die Revanche brennt: „Mit ihm können wir das Duell sicher offener gestalten.“ Für den Weinviertel NÖ-Manager Johann Friedschröder ein Auftakt nach Maß nach dem Champions League Sieg: „Jetzt wollen wir auch in der Bundesliga nachlegen.“