Höhenflug von Freerider Clemens Kaudela geht weiter. Der Unterstinkenbrunn Biker Clemens Kaudela (27) trumpfte wie schon im Vorjahr beim „Dark Fest“ in Südafrika auf.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 28. Februar 2018 (03:00)
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Für den Unterstinkenbrunner Clemens Kaudela war Südafrika eine Reise wert: Der 27-jährige Freerider wurde beim „Dark Fest“ in Knysna östlich von Kapstadt erneut zum besten Fahrer, dem „Dark King“, gewählt.

Dieses Event gehört zur Fest Series, die 2014 gegründet wurde. Ziel ist es, die besten Fahrer der Welt auf den besten Strecken der Welt zusammenzu bringen. Es geht dabei nicht um Podiumsplätze, sondern darum, die Limits des Sports auszuloten und nach oben zu schrauben. „Da ich in Top-Form war und jede Menge Spaß hatte, konnte ich mit solch einer Lockerheit all meine Asse aus dem Ärmel ziehen und es aussehen lassen, als wär es das Einfachste der Welt“, verriet Kaudela der NÖN sein Erfolgsrezept.

2018 hat der Weinviertler noch große Pläne: Er möchte weiterhin die so genannten Bigmountain-Free ride-Events (Anm.: riesige Sprünge) wie Fest Series und Nine Knights in Angriff nehmen. „Ich werde auch bei vielen Bikepark-Festivals mit dabei sein und als Gastfahrer ‚Ride with the Pros‘ jungen Talenten etwas zeigen“, so Kaudela. „Zudem arbeite ich auch an einem Weltrekordversuch und möchte mein eigenes Fest-Series-Event veranstalten, allerdings erst 2019.“ Zunächst steht aber das „Masters of Dirt“ in der Wiener Stadthalle auf dem Programm: „Wir sind schon in der Endphase der Planung für Streckenhighlights. Das wird wieder der Hammer.“

Stichwort Strecke: Wie läuft es eigentlich mit seiner Pump-Track-Anlage im heimatlichen Unterstinkenbrunn, die letztes Jahr eröffnet wurde? „Sie ist echt super angenommen worden. Soweit das Wetter mitspielt, wird täglich gefahren, vor allem die Fünf- bis 15-Jährigen haben sichtlich Spaß.“