„Wolkersdorf Favorit“. Rainer Setik und seine Mistelbacher kommen als krasser Außenseiter nach Wolkersdorf. Dennoch will man überraschen.

Von Dominik Siml und David Aichinger. Erstellt am 30. September 2014 (11:10)
Im Anflug. Wolkersdorf (am Ball Alexander Dubas, in der Mitte Christian Dojahn)
NOEN, Christopher Schneeweiß

WOLKERSDORF - MISTELBACH, FREITAG 19.30 UHR. „Wolkersdorf ist haushoher Favorit. Wir können dort nur überraschen“, meint Mistelbach-Trainer Rainer Setik vor dem Derby. Während seine Elf noch immer auf den ersten Sieg wartet und am vorletzten Tabellenplatz festsitzt, ist Horst Peschek mit seinen Wolkersdorfern weiter das Team der Stunde und lacht vom zweiten Platz.

Als klarer Favorit will sich der SCW-Coach aber dennoch nicht sehen: „Wir dürfen nicht glauben, weil wir mehr Punkte haben, dass wir so überlegen sind. Wenn wir auch nur einmal glauben, wir können irgendwo einen Schritt weniger machen, werden wir sehen was uns erwartet.“ Dennoch freut sich Peschek auf das Spiel: „Wir hoffen, dass uns unsere Laufarbeit und das aggressive Spiel auch gegen Mistelbach zum Erfolg führen. Jeder ist positiv, aber der Fußball ist oft auch sehr schnelllebig.“

„Wir können überall punkten“

Die letzten News aus personeller Sicht: Bei Wolkersdorf feiert Stephan Kasmader nach seiner Mittelfußknochen-Operation heute Dienstag ein Comeback in der Reserve. Auch Mario Reinagl steht wieder im Mannschaftstraining, und Mathias Sirucek ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt.

Das gilt auch für Mistelbach-Kapitän Christian Pesau, der gelbgesperrt war. Lukas Stetter feierte nach seiner Knöchelblessur ein Comeback in der Reserve und könnte gegen seinen Ex-Klub ein Thema für die Erste sein. Trainer Setik will sich auf jeden Fall nicht schon vorher geschlagen geben: „Stellen wir die kapitalen Eigenfehler ab, können wir überall punkten.“