Aus für Gaubitsch. Raiffeisen Weinviertler Laufcup: Der Frühschoppen-Lauf und die Buschberg-Trophy wurden vorerst zum letzten Mal ausgetragen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 21. September 2016 (03:27)
NÖN, Peter Hofbauer
Nicht zu schlagen. Norbert Dürauer bei den Herren.

Ein Hauch von Wehmut schwang am Wochenende beim 10. Frühschoppen-Teamlauf am Samstag und der Buschberg-Trophy mit dem Rad am Sonntag in Gaubitsch mit. Denn wie die Veranstalter bekanntgaben, war es vorerst das letzte Mal, dass dieses Event zustande kam.
„Trotz Personalmangel haben wir zwar beim Lauf wieder ein Rundumservice bieten können, weil wir ein eingespieltes Team sind und der Wettergott auch mitgespielt hat.

NÖN, Peter Hofbauer
Nicht zu schlagen.Seriensiegerin Minodora Turkonje bei den Damen.

Aber nächstes Jahr werden wir vorerst pausieren und die Möglichkeit weiterer Veranstaltungen diskutieren. Bei einem kleinen Verein kommt es leicht zu einem Personalengpass, wenn einige krankheits- , familien- oder arbeitsbedingt ausfallen. Ich habe selbst auch einiges versucht, das Fortbestehen der Veranstaltung zu gewährleisten, leider vergeblich“, erklärt etwa Peter Staribacher vom Veranstalterverein LV Land um Laa.

Dabei funktioniert zumindest die Zusammenarbeit mit dem Sportverein Gaubitsch tadellos. Auch LAC-Harlekin-Obmann Markus Reidlinger, unter anderem auch im Organisationskomitee des Weinviertler Laufcups tätig, bedauert den Rückzug:

„Der Aufwand für so wenig Helfer ist einfach zu viel geworden, das hat man gesehen. Für uns schade, weil eine reizvolle Station aus dem Programm verschwindet.“ Ähnlich sehen es auch die Athleten, wie Andreas Heindl vom LC Erdpress: „Schade darum, wo gerade dieses Kombirennen doch einzigartig war. Vor allem das Aufholrennen am Rad, bei dem man mit der Zieleinlaufaufstellung vom Lauf am nächsten Morgen in das kurze, aber knackige Bergrennen vom Gaubitscher Hauptplatz bis zur Buschberghütte an den Start ging, hatte seinen Reiz. Als ich hörte, dass es heuer letztmalig ausgetragen werden würde, wollte ich unbedingt nochmal mitmischen.“

So wie Heindl ließen es sich noch einige andere Bezirkssportler nicht nehmen, diese anspruchsvolle Doppelveranstaltung in Angriff zu nehmen.