„Bei uns geht es nicht ums Geldbörserl“. Der Weinviertler Radcup hat sich zu einer Sportinstitution entwickelt. 2019 gibt es weniger Stationen, aber reizvolles Programm.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 06. Februar 2019 (01:12)
privat
Chefs: Markus Reidlinger (li.) und Lorenz Pelzer jun.

Zu einer geschätzten und be liebten Institution wurde der Weinviertler Radcup über die letzten Jahre. Jetzt präsentierten die Verantwortlichen rund um Lorenz Pelzer jun. und Markus Reidlinger das Programm für 2019.

Statt zehn Bewerben wird es heuer „nur“ noch neun geben, da Enzersfeld nicht mehr mitmacht. Schon im Vorjahr musste das Mountainbikerennen abgesagt werden, da es Probleme mit der örtlichen Jägerschaft gab. Ansonsten bleibt alles beim Alten, den Auftakt bildet traditionell die Steinberg-Trophy in Stronegg kurz vor Ostern. Bereits zum zehnten Mal findet das Eibesthaler Heidfeld-Kriterium statt, „eines der ersten Mountainbike-Rennen der Umgebung“, wie Reidlinger zu berichten weiß.

Allerdings steht dort die weitere Zukunft noch in den Sternen. Dafür soll es bei Pelzers Heimrennen in Neudorf einige attraktive Änder ungen geben, die in den nächsten Wochen finalisiert werden. Um ganz generell die Teil nehmer an den Radcup zu binden, haben sich Pelzer und Reid linger etwas Besonderes ein fallen lassen: Für Vielfahrer wird eine eigene Wertungskategorie prämiert. Die Teilnehmer werden nach der Anzahl der ge fahrenen Rennen gereiht. Fahrer, die einen Podestplatz in der Gesamtwertung erreicht haben, werden nicht berücksichtigt.

Das unterstreicht einen der Reize des Radcups: „Unser Credo lautet ‚Radsportler engagieren sich für Radsportler‘. Wie beim Pendant, dem Weinviertler Laufcup, geht es bei uns nicht um Profit und das Geldbörserl“, stellt Pelzer jun. klar. Wie sehr der Cup auch von den Sportlern lebt, zeigt Mich ael Hiess, der selbst vorne mitfährt und in der Organisation hilft.