Zu viele Spieler, zu viele Kiebitze. Der Andrang ist in Mistelbach groß. Der Coach lacht: „Besser zu viele als zu wenige.“

Von David Aichinger. Erstellt am 06. September 2017 (02:00)
Debüt. Mistelbachs Paul Isbetcherian (r.) zeigte im ersten Testspiel bei den Timberwolves auf.
NOEN, Timberwolves, Bettina Matzka

Die ersten zwei Wochen sind absolviert, das Fazit ist positiv. Und doch stoßen die Mistelbach Mustangs um Trainer Martin Weissenböck gewissermaßen an Grenzen. „Die Trainings sind absolut okay“, erzählt der Coach, „es sind sehr viele Leute da. Fast schon zu viele.“ Zweimal waren es zuletzt 15 Spieler. „Das ist dann schon grenzwertig“, so Weissenböck, der aber launig nachschießt: „Besser zu viele als zu wenige.“

Das gilt auch für die hohe Zahl an jungen „Kiebitzen“, die sich bei besagten Trainings rund um das Spielfeld tummelten. Zahlreiche Teilnehmer der Intensiv-Trainingswoche zum Ende der Ferien blieben nach ihren Einheiten in der Halle, um sich das Herrentraining anzuschauen. „Da hab ich auch mal ein paar heimstampern müssen, weil es zu viele waren. Da tut sich was“, lacht Weissenböck.

Das erste Testspiel hat Mistelbach auch schon absolviert, am Freitag gastierten die Mustangs bei Ligarivale Timberwolves – ohne Vladimir Sismilich, der sich im Training am Rücken bediente und beim Aufwärmen in Wien w.o. geben musste. Positiv waren bei der 69:80-Pleite unter mehreren Debüts jenes von Paul Isbetcherian, der Fitnesszustand von Ivo Prachar (Weissenböck: „Er hat acht Kilo weniger als vorige Saison“), und phasenweise die Defense. Am Wochenende gastiert Mistelbach bei einem Turnier in Brünn.

Ebenso erfreulich war die Intensivtrainingswoche des Nachwuchses in der letzten Ferienwoche: an die 50 Kinder, sechs eigene, wechselnde Trainer, viel Schweiß, aber auch jede Menge Spaß. Das Fazit der jungen Korbjäger: „Heiß, aber cool.“