Ruhe vor dem Sturm. Zum Saisonstart werden die Karten neu gemischt. Erlaa und Perchtoldsdorf suchen weiterhin nach der optimalen Form.

Von Marco Kleb. Erstellt am 04. August 2015 (12:20)
Mehr Krampf als Kampf - die Erlaaer wussten in der Vorbereitung nicht zu überzeugen.
NOEN, Fischer

ASK Erlaa
In allerletzter Sekunde entkamen die Erlaaer letzte Saison dem Abstieg. „Heuer wollen wir ins gesicherte Mittelfeld“, verrät Trainer Szloboda. Die Vorbereitung verheißt jedoch nichts Gutes - mit einem Torverhältnis von 9:25 gelangen dem ASK lediglich zwei knappe Siege bei fünf Niederlagen. „Im Moment fehlen uns viele Spieler durch Verletzungen oder Urlaube. Das sind natürlich keine guten Ausreden, es macht sich allerdings doch bemerkbar“, so der Coach. Grund zur Freude hat Harald Deitzer - der Mittelfeldmotor ist nach Kreuzbandriss wieder voll im Mannschaftstraining.

SC Perchtoldsdorf
Einen großen personellen Umbruch haben die Perchtoldsdorfer zu verkraften. Die Vorbereitung verlief dementsprechend holprig - sechs zum Teil deutlichen Niederlagen steht ein Remis gegenüber. Trainer Babicky: „Wir müssen uns noch finden. So ein Umbruch braucht leider Zeit.“ Die Ziele sind deshalb klar. „Wir wollen in die sichere Zone, möglichst wenig mit dem Abstieg zu tun haben“, erklärt der Coach.

ASK Eichkogel
Mit Christian Wolf als neuem Trainer wollen die Eichkogler Platz fünf der Vorsaison bestätigen. „Das ist auch heuer das Fernziel, allerdings darf die Rückrunde besser laufen“, erklärt Obmann Richard Blau sen. Die Vorbereitung schlossen die grün-weißen mit drei Siegen und drei Niederlagen ab. „im letzten Test waren wir etwas pomadig, ansonsten war es spielerisch schon ganz gut, auch körperlich passt es.“ Für ganz oben kommt es dennoch zu früh. „Das werden sich Leopoldsdorf und Hof ausmachen.“

SK Breitenfurt
Der Aufsteiger, der sich am letzten Spieltag der vergangenen Saison im unerwartet spannenden Fernduell gegen Unteraltersdorf den Titel sicherte, ist die große Unbekannte der 1. Klasse Ost. „Wir sind gerüstet“, gibt Trainer Robert Florl die Richtung vor. In der Vorbereitung präsentierte sich die Mannschaft in Torlaune - 34:8 lautet die Bilanz bei fünf Siegen und einer Niederlage. „Das ist gut, sagt aber nicht alles aus. Wir wollen uns in erster Linie in der Liga etablieren.“