Rangers chancenlos, aber mit erhobenem Haupt. Bei den Tirol Raiders verloren die Mödling Rangers mit 21:35. Nach einer einseitigen ersten Hälfte zogen sich die Rangers immerhin noch beachtlich aus der Affäre.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 09. Mai 2021 (08:58)
Benjamin Bräuer (M.) und die Rangers mussten der Überlegenheit der Raiders anerkennen, verkauften sich aber zumindest in der zweiten Hälfte wacker.
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Eine Auswärtsfahrt aus dem Innsbrucker Tivoli ist lange und bereitet bisweilen auch Kopfzerbrechen. Immerhin ist ein Auswärtsspiel bei den Raiders die vielleicht schwerste Aufgabe im heimischen Football. Kopfzerbrechen bereitete den Mödlingern im Vorfeld auch die Kadersituation mit zahlreichen Verletzten. Unter der Woche verkündeten die Rangers dann auch noch den Abschied von Defensive Coordinator Kurt Czaak aus persönlichen Gründen, wie es heißt. Die Voraussetzungen für eine Sensation waren also denkbar schlecht, wenngleich der Verletzungsteufel zuletzt auch bei den Raiders wütete.

Schnell herrschten klare Verhältnisse

Die Tiroler wurden ihrer Favoritenrolle in der ersten Hälfte vollkommen gerecht, ließen keine Punkte der Mödlinger zu und kamen ihrerseits dreimal in die Endzone - 21:0 lautete der Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Hausherren einen Gang zurück und ließen die Mödlinger mitspielen. Die nutzten die Chance und entschieden zumindest die zweite Hälfte mit 21:14 für sich, was nichts daran änderte dass der Tiroler Sieg (35:21) nie in Gefahr geriet.

Nicholas Milgate lief für die Mödlinger zu zwei Touchdowns, obwohl der US-Boy auf beiden Seiten des Feldes im Einsatz war. Marcel Möslinger scorte am Ende erstmals für die Rangers. Auch wenn der Sieg außer Reichweite war, zeigten die Mödlinger eine Steigerung. Immerhin gelangen in den ersten beiden Saisonpartien nur sieben Zähler, am Tivoli gleich dreimal so viele.