Erstellt am 05. Oktober 2011, 00:00

„Bin auch kein Zauberer“. TRAINERWECHSEL / Otto Gerrer folgt dem erfolglosen Mario Dorner in Gumpoldskirchen; Erwin Wascher warf das Handtuch.

Kein einziger Sieg nach acht Runden, nur vier Punkte am Konto. Zu wenig für die Gumpoldskirchner, die heuer vorne mitspielen wollten. Nach der nächsten Heimniederlage am Freitag gegen Wampersdorf trennten sich die Weinortler daher von Trainer Mario Dorner. „Schade, ich hätte natürlich weiter mein Bestes gegeben und weitergekämpft“, meinte der Ex-Coach, der als Spieler und Trainer fast fünf Jahre bei der SVg im Einsatz war. „Natürlich bin ich über die Entscheidung enttäuscht, es hat sich aber alles schon ein bisschen abgenutzt“, so Dorner weiter. Dennoch ist er für neue Aufgaben offen und schaut nach vorne. -->

Sein Nachfolger ist kein Unbekannter in Gumpoldskirchen: Otto Gerrer springt ein, „vorerst bis Winter“, wie er im NÖN-Gespräch verrät. „Die Mannschaft hat Potenzial, die Hälfte hat ja gemeinsam auch in der Gebietsliga gespielt“, sagt Gerrer und relativiert gleich wieder: „Ich bin aber auch kein Zauberer.“

Wascher: „Ich erreiche die  Mannschaft nicht mehr!“

Nach einem neuen Trainer muss sich seit Samstag auch der USC Perchtoldsdorf umsehen. Erwin Wascher warf nach der 1:2-Pleite gegen Ortmann selbst das Handtuch. „Ich erreiche die Mannschaft nicht mehr und habe daher rechtzeitig die Notbremse gezogen – für mich waren es aber viereinhalb schöne Jahre“, betont der scheidende Coach. Interimsmäßig übernehmen Co-Trainer Herbert Gönye und U17-Coach Wolfgang Sacher die Mannschaft, „wahrscheinlich bis Winter“, erklärt Obmann Peter Kluhs. Einen Schnellschuss in Sachen Trainer wird es nämlich nicht geben. „Er muss zu uns passen.“ Um Wascher tut es Kluhs leid, „er kann wahrscheinlich am wenigsten dafür.“