Handball: Hypo NÖ zog ins WHA-Finale ein

Erstellt am 14. Mai 2022 | 19:45
Lesezeit: 2 Min
Titelverteidiger Hypo Niederösterreich ist einmal mehr ins Finale der Frauenhandball-Liga WHA eingezogen.
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Die Favoritinnen setzten sich gegen die MGA Fivers nach dem 28:20 auch im Halbfinal-Heimrückspiel klar mit 23:11 (11:5) durch. In Endspiel bekommen es die Niederösterreicherinnen mit SC Ferlach/Feldkirchen oder Vizemeister WAT Atzgersdorf zu tun, die am Sonntag aufeinandertreffen.

Beide Halbfinalisten lieferten sich von Anpfiff an einen offenen Schlagabtausch. Nach dem 2:2 in der zehnten Minute verschaffte sich der Serienmeister vorerst leichte Vorteile (7:5/22. Minute). Die Wienerinnen standen gut in der Abwehr, aber immer wieder entschärfte Hypo-Torfrau Stephanie Reichl gefährliche Würfe. Routiniert bauten die Gastgeberinnen die Führung bis zur Pause auf 11:5 aus.

Nach dem Seitenwechsel zeigte auch MGA-Torfrau Adriana Medvedova groß auf. Erst Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich der Favorit entscheidend ab, gewann mit 23:11.

Den Fivers ging die Luft aus

Den Gästen, bei denen die Kräfte schwanden, gelang knapp 19 Minuten kein Tor. Damit steht Hypo Niederösterreich mit zwei Siegen und einem Gesamtscore von 51:31 Toren als erster Final-Teilnehmer fest.

„Wir sind sehr gut in der Deckung gestanden und hatten starke Torhüterinnen. Im Angriff brauchten wir gut 15 Minuten, bis alles lief. Die MGA Fivers haben ebenfalls eine starke Abwehrleistung gezeigt“, zollte Hypo-Cheftrainer Ferenc Kovacs dem Gegner Respekt.

„Kräftemäßig konnten wir 60 Minuten nicht mithalten. In der zweiten Halbzeit, als alles entschieden war, haben wir etliche Kaderspielerinnen eingesetzt. Obwohl wir die gesamte Saison kaum komplett spielen konnten, ist uns der Einzug ins Halbfinale geglückt“, zog MGA Fivers-Cheftrainer Arnes Cebic eine zufriedene Saisonbilanz.

Wer Hypo Niederösterreich in die am Samstag, 21. Mai, beginnende Best-of-Three-Finalserie folgt, entscheidet sich am Sonntag. Um 16 Uhr treffen Vizemeister WAT Atzgersdorf und der SC witasek Ferlach/Feldkirchen aufeinander. Die Wienerinnen müssen dabei einen 22:27-Rückstand im Halbfinal-Rückspiel (Europacup-Modus) wettmachen.