Hutecek und Co. holen sich in der Südstadt den Cuptitel. Im Endspiel kämpften die Fivers rund um Lukas Hutecek und Tobias Wagner den Wiener Stadtrivalen Westwien nieder. Die Fivers stemmten in der Südstadt damit zum insgesamt achten Mal die Cup-Trophäe.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 10. Mai 2021 (10:22)

Wie schon das ÖHB-Cup-Finale der Damen zwei Stunden zuvor, war auch bei den Herren das Endspiel eine hochklassige Angelegenheit. Rekordsieger Fivers Margareten und Westwien lieferten einander im BSFZ Südstadt lange ein Duell auf Messers Schneide. Am Ende hatte die Truppe von Headcoach Peter Eckl das bessere Ende auf ihrer Seite, gewann 31:28 (17:16). Für die Fivers ist es bereits der achte Cup-Triumph, Westwien muss hingegen weiter auf den ersten Titel seit 1993 warten.

Fivers um Nuancen besser

In der ersten Halbzeit konnte sich im ersten Wiener Cupfinal-Derby überhaupt kein Team absetzen, wobei die Gäste aus Margareten ab der 7. Minute stets vorlegten und Westwien nachziehen konnte. An diesem Bild änderte sich auch nach Seitenwechsel zunächst wenig. Treffer von David Brandfellner, Tobias Wagner und Eric Damböck brachten den Fivers in der 44. Minute allerdings erstmals eine 3-Tore-Führung. Von diesem Zeitpunkt an lag die Eckl-Sieben stets voran, verteidigte konsequent und ließ in der Schlussphase auch im Angriff nur wenig liegen. Bei Westwien war es vor allem Julian Ranftl, der mit Treffern vom Siebenmeterlinie und Flügel sein Team immer wieder auf -2 heranbrachte. Als aber Fabian Glätzl zwei Minuten vor dem Ende zum 30:27 einnetzte, war die Vorentscheidung gefallen.

NÖ-Beteiligung beim Wiener Cupfight

Damit durfte die NÖ-Connection rund um den Perchtoldsdorfer Kreisläufer Tobias Wagner (mit sechs Toren Topcorer der Fivers), den Eggenburger Rückraumspieler Lukas Hutecek und den Sankt Pöltner Tormann Wolfgang Filzwieser jubeln. Bei Westwien müssen der Mödlinger Sportchef Conny Wilczynski und der Perchtoldsdorfer Felix Fuchs - Bruder von Österreichs schnellsten 100 Meter-Läufer Markus Fuchs - weiter auf einen Titelgewinn warten.