Hypo gibt sich keine Blöße. Hypo NÖ bleibt in der WHA in dieser Saison weiter makellos. Gegen Feldkirch war eine starke Anfangsphase ausschlaggebend.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 14. Februar 2021 (09:07)

Nach dem furiosen 36:15-Erfolg unter der Woche gegen Wiener Neustadt legte Hypo am Samstag nach, feierte in der elften Ligabegegnung der Saison den elften Sieg. Vor allem in der Anfangsphase konnte einem um die Gäste aus Feldkirch Angst und Bange werden. Die Vorarlbergerinnen fanden in der starken Deckung der Südstädterinnen kaum Lücken, und wenn eine Lücke da war, parierte Hypo-Torfrau Stephanie Reichl zur Stelle. Auf der Gegenseite begann Feldkirch-Pendant Katja Rauter ebenfalls sehr stark, nahm einige freie Würfe von Hypo weg. Doch auch die Ex-Wiener Neustädterin im Kasten von Feldkirch konnte die Vorentscheidung Mitte der ersten Hälfte nicht verhindern. Hypo war da bereits auf 9:1 davon gezogen.

Feldkirch fängt zu spielen an

15:28 Minuten vergingen zwischen den ersten Feldkrichner Tor und dem zweiten. Ab diesem Zeitpunkt waren dann aber auch die Gäste im Spiel, lieferten Hypo, das sich in dieser Pahse die ein oder andere überhastete Aktion im Umschaltverhalten und im Angriff leistete, ein Match auf Augenhöhe. Mit 15:8 ging es in die Pause - die zweite Hälfte der ersten Hälfte konnte Feldkirch also auch tormäßig ausgeglichen gestalten. Im zweiten Durchgang ging es hin und her. Hypo baute ihre Führung auf +10 aus, ehe Feldkirch noch einmal auf fünf Tore herankam (21:16). Brenzlig wurde es allerdings nicht mehr, weil Hypo das Spiel beendete, wie es begann, mit einem Klassenunterschied. 10:3 lautete die Torausbeute in der Schlussphase zugunsten von Hypo.

Wiedersehen bereits am Montag

Chance zur Revanche haben die Vorarlbergerinnen bereits am Montag (18 Uhr). Da findet im Ländle das Nachtragsspiel aus der Cup-Achtelfinalrunde statt. In der Meisterschaft geht es für Hypo am kommenden Samstag (16 Uhr) gegen die MGA Fivers weiter. Hypos Bezirksrivale Perchtoldsdorf konnte währenddessen den Aufwärtstrend in der Meisterschaft nicht prolongieren. In einer knappen Partie mussten sich die Devils-Damen den BT Füchsen, also der Spielgemeinschaft Bruck/Trofaiach mit 26:28 geschlagen geben. In der Tabelle bleibt Perchtoldsdorf Elfter und Vorletzter.