Hypo nach perfekter Generalprobe bereit. Hypo schlug Atzgersdorf im letzten Grunddurchgangsspiel mit 27:15. Jetzt geht es gegen die Wienerinnen um den 43. WHA-Titel.

Von Max Kolodej. Erstellt am 15. Mai 2019 (02:27)
Haunold
Beim letzten Aufeinandertreffen waren Claudia Wess und Hypo NÖ nicht von Atzgersdorf zu stoppen. Im Meisterschaftsfinale trifft man neuerlich auf die Wienerinnen.

In den finalen Spielen um die Meisterschaft trifft Hypo Niederösterreich am Donnerstag (19.30 Uhr, Steinergasse) sowie kommenden Sonntag (18 Uhr, BSFZ Südstadt) auf die Damen von WAT Atzgersdorf.

Diese hatten sich vor einer Woche überraschend hoch (32:22) gegen die MGA Fivers, Hypos Finalgegner im Cupbewerb, durchgesetzt und damit die Finalteilnahme fixiert.

Das die Damen aus der Südstadt die Truppe aus Atzgersdorf im letzten Spiel des Grunddurchganges mit 27:15 aus der Halle geschossen haben, lässt keine Frage über die Favoritenrolle offen.

„Erwarte andere WAT Mannschaft“

„Es wird uns eine andere Mannschaft in den Finalspielen erwarten. WAT hat in der letzten Begegnung ohne ihre Topspielerinnen Altina Berisha und Antonia Kietaibl gespielt, auch Lea Kofler wurde geschont“, erwartet Hypo-Chefcoach Ferenc Kovacs gänzlich andere Duelle in den Finalspielen. „Atzgersdorf spielt sehr schnellen Handball. Wir müssen bereit sein, gut zurückzulaufen. Ich denke, das wird der Schlüssel zu einem möglichen Sieg“, meint Kovacs.

Bei der ersten Begegnung in Atzgersdorf kann der Underdog auf jeden Fall auf eine großartige Kulisse hoffen, auf die sich Kovacs besonders freut: „In Atzgersdorf ist immer eine tolle Atmosphäre. Das hat man in Österreich selten und wird wohl beim Finale ganz besonders werden.“