Hypo Niederösterreich endlich wieder Cupsieger. Hypo Niederösterreich holte nach zweijähriger Durststrecke, mit einem souveränen 27:14 Sieg über die MGA Fivers, den ÖHB-Cup wieder zurück in die Südstadt.

Von Max Kolodej. Erstellt am 25. April 2019 (03:28)
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Nach zweijähriger Pause durften die Hypo-Ladies wieder den Cup-Pokal in den Händen halten.

Die 17:18-Finalniederlage gegen die MGA Fivers in der Saison 2016/17 sollte eine Historische sein – die Serie von Hypo-Niederösterreich als jährlicher Cupsieger war gerissen.

Letztes Jahr setzte es dann sogar bereits im Viertelfinale gegen den späteren Sieger aus Stockerau das Aus. Zwei Jahre ohne Cuptitel: Für Hypo Niederösterreich eine ungewohnte, beinahe blamable Situation, die für Ferenc Kovacs auch die Grundlage für eine konzentrierte Leistung am vergangenen Samstag war: „Die Mädchen wussten, dass der Cup seine eigenen Gesetze hat und ein Finale hat diese sowieso immer. Genau so sind sie auch in die Partie gegangen“, freute sich Kovacs über die mentale Stärke seiner Mannschaft, die das Spiel – trotz eines deutlichen 25:18-Sieges über die Fivers in der Liga – nicht auf die leichte Schulter genommen hat.

Denn nach 42-Sekunden eröffnete Elene Berlini das Finale mit dem ersten Treffer – einen Führungswechsel sollte das Finalspiel ab diesem Punkt nicht mehr sehen. In die Pause ging man mit einem komfortablen 12:7-Vorsprung und am Ende ließen die Kovacs-Damen mit einem 27:14-Sieg keine weiteren Fragen mehr offen.

„Ich bin wirklich stolz auf die Leistung der Mannschaft. Die Freude von einigen hat gezeigt, wie wichtig es für uns war den Titel nach zwei Jahren endlich wieder zu holen“, freute sich Kovacs, der jetzt seinen Blick Richtung WHA-Finale richten will: „Jetzt gilt es, die Saison konzentriert fertig zu spielen und auch die Meisterschaft zu holen. Dann erst können wir an nächste Saison denken.“