Kovacs kehrt nicht zu Hypo zurück. Patricia Kovacs sucht nach ihrem gelungenen Gastspiel in Ungarn ihr Glück in der deutschen HBF – und nicht bei Hypo.

Von Max Kolodej. Erstellt am 14. März 2018 (02:17)
Alexander Wastl
Fernweh. Der Wechsel von Patricia Kovac zu TuS Metzingen steht.

27. Mai 2017: Hypo Niederösterreich jubelt nach zwei klaren Finalsiegen über den neuerlichen Meistertitel. Doch es waren nicht nur Freudentränen, die damals flossen. Denn es sollte auch der (vorzeitige) Abschied einer langen Weggefährtin sein: der von Patricia Kovacs.

Seit der U9 durchgehend im Dress von Hypo entschied sich die 21-Jährige für ein Gastspiel beim Ungarischen Klub Ipress-Center Vac, um ihr verpflichtendes Uni-Auslandssemester zu absolvieren. Damals rechnete man bei Hypo noch mit einer Rückkehr der Eigenbauspielerin.

"Eine Entscheidung, die mir sehr schwergefallen ist"

Doch wie seit einigen Tagen klar ist, wird es zu diesem – zumindest nächste Saison – nicht kommen. Denn Kovacs entschied sich dafür, ihre noch junge Karriere beim deutschen Bundesligisten TuS Metzingen fortzusetzen: „Eine Entscheidung, die mir sehr schwergefallen ist, da ich Hypo Niederösterreich sehr viel zu verdanken habe“, blickt Kovacs wehmütig auf die Anfänge ihrer Karriere zurück.

Und so schmerzhaft der Abgang auf noch unbestimmte Zeit auch sein mag, so kam dieser, zumindest für Hypo-Cheftrainer Martin Matuschkowitz, nicht überraschend: „Ich habe ehrlich gesagt nicht mehr mit einer Rückkehr gerechnet. Wenn eine Spielerin nicht unter Vertrag ist, sollte man deshalb auch nicht über ungelegte Eier sprechen und spekulieren“, so Matuschkowitz dessen Truppe vergangenes Wochenende gegen WAT Atzgersdorf erwartungsgemäß keine Probleme hatte.