Emotionaler zweiter Platz in Texas für Michael Weiss. Erneuter Podestplatz für Michael Weiss bei Ironman 70.3 in Texas. Zuvor musste er von einer wichtigen Person Abschied nehmen.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 11. April 2018 (02:07)
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Weiss zeigt es an: Platz zwei beim Ironman in Texas.

Die Reise zum Ironman 70.3 in Galveston/Texas war für Michael Weiss eine besonders schwere. Es war nicht die Anspannung, die dem Gumpoldskirchner zu schaffen machte, sondern der Abschied von einer sehr wichtigen Person in seinem Leben.

Wenige Tage zuvor verstarb mit Jeff Cole nicht nur der Schwiegervater von Weiss, sondern auch ein langjähriger, lautstarker Unterstützer des Profi-Triathleten. Trotz der Belastung wollte Weiss den Ironman in Texas durchziehen – zu Ehren von Cole.

„Ich habe während dem ganzen Rennen an Jeff gedacht, hörte ihn mich durch das Megafon anfeuern, wie er es so oft getan hat: ‚Go Michi Weiss Go!‘“, so Weiss. Am Ende überquerte Weiss in 3:45:40 Stunden als Zweiter die Ziellinie – nur zwei Minuten hinter dem Sieger Ben Kanute (3:43:44). Für Weiss war es nach dem zweiten Platz beim Ironman 70.3 in Campeche (Mexiko) das nächste Erfolgserlebnis. „Ich hoffe, ich konnte Jeff oben im Himmel stolz machen. Ich vermisse ihn sehr“, widmete Weiss den Podestplatz seinem verstorbenen Schwiegervater.