Fuchs sprintet zu „Triple“ bei Staatsmeisterschaften. Markus Fuchs war mit „Gold“ über 100 und 200 Meter sowie mit der 4x100 Meter Staffel der herausragende ULC Riverside Mödling Akteur bei den Staatsmeisterschaften.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 31. Juli 2019 (03:41)
TLV/ÖLV
Lief über die Sprintdistanzen wieder allen davon: ULC-Aushängeschild Markus Fuchs.

Wechselhaft war das Wetter bei den österreichischen Freiluft-Staatsmeisterschaften in Innsbruck – nicht so aber die Leistungen der ULC Riverside Mödling Athleten.

Als Medaillenbank erwies sich dabei einmal mehr Sprint-Ass Markus Fuchs, der sowohl über 100 als auch über 200 Meter Gold holte, wie auch mit der 4x100 Meter Staffel. Der Perchtoldsdorfer setzte sich im Finale über 100 Meter in 10,51 Sekunden mit fast 0,4 Sekunden Vorsprung durch. Mit Andreas Meyer (4.) und Chuck Nnamdi (5.) erzielten zwei weitere Mödlinger Top-Platzierungen.

Das klassische Sprintdouble sicherte sich Fuchs am zweiten Tag mit einem weiteren souveränen Auftritt über die 200 Meter. Bei weit besseren Bedingungen als am Tag eins (aber nach wie vor „sprintunfreundlichen“ Voraussetzungen) holte der 23-Jährige in 21,27 Sekunden seinen zweiten Titel. Meyer schaffte es wiederum ins Spitzenfeld, wurde diesmal Fünfter.

Mödling verlängert die Staffel-Serie

Zusammen mit Nnamdi und Nicolas Schwaiger gab es für das Duo in der abschließenden 4x100 Meter-Staffel die nächste Goldmedaille. Es war der fünfte 4x100-Titel für die ULC-Athleten in Folge – eine Serie, die erst einmal wiederholt werden muss. Startläufer Nnamdi übergab auf Doppelmeister Fuchs. Die eingespielte Übergabe zwischen Fuchs und Meyer vergrößerte den Vorsprung weiter. Schwaiger brachte als Schlussläufer einen Vorsprung von mehr als 1,2 Sekunden über die Ziellinie.

Apropos Schwaiger: Der beste 800-Meter-Läufer der Mödlinger setzte seiner ohnehin schon erfolgreichen Saison mit der Bronzemedaille in seiner Paradedisziplin die Krone auf. Nach einer relativ langsamen ersten Runde wurde das Tempo vor allem auf den letzten beiden 200 Meter deutlich verschärft. In 1:55,85 Minuten fehlten Schwaiger lediglich 1,2 Sekunden auf den Goldmedaillengewinner.

Henkes erobert neuerlich Silber

Ebenfalls in die Liste der Medaillengewinner konnte sich Hochspringer Ben Henkes eintragen. In Innsbruck kam es zu einer Neuauflage des Vorjahres-Duells mit dem Schwechater Andreas Steinmetz. Henkes schaffte im zweiten Versuch über 2,00 Meter einen gültigen Versuch. Danach wurde der Bewerb wegen starken Regens für einige Minuten unterbrochen. In weiterer Folge fand auch der Schwechater wieder zu seinem Rhythmus.

Die nächste Höhe von 2,03 Meter sollte die entscheidende sein: Steinmetz überquerte die Latte im zweiten Versuch, Henkes benötigte einen Versuch mehr. Über die Folgehöhe kam keiner der beiden Athleten. Das bedeutete nach Silber 2018 auch Silber im Jahr 2019 für Henkes.

Für Leonie Springer – die über 200 Meter Vierte wurde – und Amelie Brunner (Fünfte über 800 Meter) reichte es unterdessen nur knapp nicht für eine Medaille. Für Brunner war es aber ein durchaus respektables Debüt in der Allgemeinen Klasse.