Meilenstein für Fuchs. Vier Hundertstelsekunden fehlten Markus Fuchs aufs Finale bei der EM. Dennoch kann der Perchtoldsdorfer zufrieden sein.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 06. März 2019 (02:34)
GEPA pictures/ Mario Kneisl
Knapp geschlagen. Während der Brite Ojie Edoburun ins 60-Meter-Finale einzog, verpasste ÖLV-Sprint-Ass Markus Fuchs dieses knapp.

Markus Fuchs hat bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Glasgow das erreicht, was er sich vorgenommen hat: das Semifinale über 60 Meter Sprint. Es war das erste Mal, dass der ULC Riverside Mödling Athlet bei einem Großereignis den Sprung ins Halbfinale schaffte. In dieses zog der Perchtoldsdorfer mit 6,75 Sekunden im Vorlauf souverän ein. Der Sprint um den Einzug ins Finale folgte noch am selben Abend und Fuchs gestand: „Da war ich schon nervöser, aber es hielt sich im Rahmen und ich konnte gut damit umgehen.“

Im Halbfinale legte der 23-Jährige nochmals nach und sprintete zu 6,71 Sekunden. Bitter, denn am Ende fehlten Fuchs nur vier Hundertstelsekunden, um weiter zu kommen.

Eine Leistung, zu der Österreichs schnellster Mann prinzipiell in der Lage ist – seine persönliche Bestzeit liegt schließlich bei 6,65 Sekunden. „Ich bin leider beim Start gleich auf einen Schritt drauf gefallen, das hat mir sicher ein paar Hundertstel gekostet.“

Am Ende stand Platz elf zu Buche – und Fuchs war überglücklich: „Die Platzierung ist ein Wahnsinn, endlich hat sich die jahrelange Arbeit ausgezahlt. Das ist weit mehr, als ich mir erträumt hätte, das war von vorne bis hinten eine Top-EM für mich. Für die nächste Hallen-EM setze ich mir jetzt schon das Finale als Ziel.“