ULC-Trio schafft mit Team Klassenerhalt. Mödling-Athleten Fuchs, Millonig und Meyer halfen bei Team-Europameisterschaft in der 2. Liga erfolgreich mit.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 14. August 2019 (02:38)
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Markus Fuchs holte für Österreich drei Siege, hatte großen Anteil am Klassenerhalt.

Dem Team Österreich stand bei der Team-EM im kroatischen Varazdin eine schwierige Aufgabe bevor. Es galt, den Abstieg aus der 2. Liga zu verhindern – was letztlich auch gelang. Dabei wirkten mit Markus Fuchs, Andreas Meyer und Lena Millonig drei ULC Riverside Mödling Athleten kräftig mit.

Den Anfang machte aus ULC-Sicht Markus Fuchs über 100 Meter. Nachdem der Perchtoldsdorfer zuletzt beim Austrian Top Meeting in Andorf seine Bestzeit auf 10,30 Sekunden drückte, reichte es diesmal bei suboptimalen Bedingungen „nur“ zu 10,64. Das war aufgrund des Disziplinsieges aber nebensächlich: Der Dreifach-Staatsmeister holte mit zwölf Zählern das Punktemaximum. Am selben Abend betrat Fuchs nochmals den Tartan, diesmal gemeinsam mit Vereinskollege Meyer sowie Maximilian Münzker und Samuel Reindl. Das 4x100-Meter-Quartett lief allen davon und feierte in 39,88 Sekunden den Sieg.

Trotz Disqualifikation in der Liga geblieben

In weiterer Folge feierte Millonig ein erfreuliches Comeback: Über ein Jahr musste die 21-Jährige verletzungsbedingt pausieren. Das 3.000 Meter Hindernisrennen absolvierte Millonig in 10:45,11 Minuten.

Obwohl die ULC-Athletin noch nicht ihre beste Leistung abrufen konnte, reichte es für Platz drei und zu zehn wichtigen Punkten für Österreich. Aller guten Dinge sind drei hieß es dann – wie schon bei der Staatsmeisterschaft – für Sprint-Ass Fuchs. Auch über 200 Meter war Österreichs schnellster Mann nicht zu schlagen, siegte in 21,00 Sekunden und holte einmal mehr die volle Punktzahl.

Am Ende wurde es für das österreichische Team aber trotzdem noch dramatisch: In einem chaotischen Ende wurde die 4x400 Meter-Staffel der Männer nämlich disqualifiziert. Da aber auch der Konkurrent um den Klassenerhalt, Israel, disqualifiziert wurde, schaffte die österreichische Auswahl mit 2,5 Punkten Vorsprung letzten Endes den Klassen erhalt.

Großen Anteil daran hatte freilich Fuchs: Der 23-Jährige ist in der Geschichte dieser Meisterschaft der erste österreichische Athlet, der 36 Punkte für das Team erzielen konnte.