Mit dem Rad auf den Mount Everest. Walter Marchl „radelte“ am Anninger die Höhenmeter des Mount Everest – für guten Zweck.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 06. September 2017 (02:33)
Über 10.000 Höhenmeter legte Walter Marchl binnen 24 Stunden am Rad zurück.
privat

24 Stunden den Anninger rauf und runter. Nur 20 Minuten Pause. Das ganze mit dem Rad bei teils strömendem Regen und Gewitter. Bei diesen Anstrengungen wirkt die Antwort von Walter Marchl auf die Frage, wie es ihm zwei Tage nach ebendieser „Tortur“ ergeht, fast schon wie eine Verhöhnung.

„Sehr gut. 24 Stunden sind nicht so wild. Es war nur sehr kalt“, so der Maria Enzersdorfer, „das war eine Vorbereitung für größere Taten.“ Und warum eigentlich das Ganze? „Es sind knapp 2.000 Euro zusammengekommen, damit können wir eine Schulklasse in Nepal ein ganzes Jahr mit Essen versorgen“, verrät Marchl. Der „24-Stunden-Ausflug“ diente nämlich dem guten Zweck. Läufer und Radsportler waren dazu eingeladen, Marchl zu begleiten. Pro Fahrt sollten 10 Euro gespendet werden. Der gesamte Erlös ging der Initiative „Wir bewegen Menschen“ von „Childen of the Mountain“ zugute, die zudem Menschen zur Bewegung animieren möchte. „Das Feedback war sehr positiv, einige haben gleich am nächsten Tag ihr Rad ausgepackt“, freut sich Marchl.

Unterstützung bekam Marchl auch von prominenter Seite. Christoph Strasser, seines Zeichens Extremsportler und vierfacher „Race Across America“ Sieger, versorgte Marchl etwa mit probater Nahrung für die durchgehende Belastung.

Am Ende fuhr Marchl den Anninger 25 Mal hoch und runter – anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von „Radl gegen Wadl“. Letztlich legte der Sportler dadurch 10.116 Höhenmeter zurück. Marchl fuhr also auf den Mount Everest (8.848) und sogar noch ein bisschen weiter ...