Dunner glänzt in Pau. Lukas Dunner glänzte bei seinem Debüt in den engen Straßen von Pau. Der ÖLSZ-Schüler ist Dritter der Gesamtwertung.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 22. Mai 2019 (03:50)
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Lukas Dunner raste durch die engen Passagen in Pau und beendete die beiden Wertungsläufe jeweils als Vierter.

Das erste Straßenrennen seiner Karriere bestritt der Euroformula-Pilot Lukas Dunner im französischen Pau. Die zahlreichen Tests im Simulator machten sich bezahlt. Dunner kam mit dem engen Stadtkurs trotz der chaotisch, regnerischen Verhältnisse gut zurecht, stellte sein Auto für das erste Rennen in die zweite Reihe.

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Beim Rennstart herrschte dann Hektik: Im letzten Moment deklarierte die Rennleitung den Lauf als Regenrennen. Dunner blieb auf Trockenreifen. Das sollte sich bezahlt machen, zwar büßte der 17-Jährige am Start einen Rang ein, überquerte die Ziellinie aber als Vierter.

Beim Grand Prix am Sonntag startete Dunner von Platz acht aus. Diesmal machte sich der Poker mit den Trockenreifen nicht bezahlt. Nach einem Boxenstopp kam Dunner als 14. auf die Strecke zurück, konnte bei der Aufholjagd einen Crash nur knapp verhindern, kam am Ende wieder als Vierter ins Ziel.

Als Nummer drei nach Hockeheim

„Dieses Rennen ist mit Worten nicht zu beschreiben. Ich war noch nie so gefordert, bei solchen Bedingungen, wo du dir nicht den geringsten Fehler erlauben darfst, auch noch ans Limit zu gehen“, staunte Dunner und meint weiter: „So was habe ich noch nicht einmal annähernd davor erlebt. Ich bin froh, dass ich mit guten Punkten nach Hause fahren kann.“ Für Dunner war es nach zwei Podiums in Paul Ricard das nächste Erfolgserlebnis. In der Gesamtwertung liegt der Österreicher nun auf Platz drei, acht Punkte hinter der Spitze.