Perchtoldsdorfer Max Hofer fährt doppelt. Eigentlich hatte Max Hofer ein Cockpit im ADAC GT Masters schon abgehakt, doch Mitten in der Coronakrise tat sich die Chance auf, wenn die Rennserie wirklich starten kann.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 20. April 2020 (18:25)
Max Hofer könnte in dieser Saison den zwei Rennserien an den Start gehen, wenn die Corona-Pandemie einen Saisonstart zulässt.
ADAC Motorsport

Wie tausend Motorsportler weltweit schart auch der Perchtoldsdorfer Max Hofer schon mit den Gasfuß, hofft dass die Saison 2020 doch noch starten kann.

Doch während andere Piloten ihre Jobs verlieren, könnte der 20-Jährige Niederösterreicher noch zum Vielarbeiter werden. Denn neben der GT World Challenge Europe tat sich nun die Chance auf eine Rückkehr in das ADAC GT Masters auf. Dort war Hofer in den letzten beiden Jahren bereits erfolgreich unterwegs, holte sich in der Vorsaison sogar den Junioren-Meistertitel. 

Hofer ab Sommer im Dauereinsatz?

Hofer wird erneut bei Land-Motorsport engagiert sein. Dabei hing der Youngster nach dem Rückzug des Hauptsponsors bei Land-Motorsport lange in der Luft, war schließlich froh in der GT World Challenge Europe unterzukommen.

"Umso mehr freut es mich jetzt natürlich, dass mir Teamchef Wolfgang Land, mit dem ich immer in Kontakt war, vor ein paar Tagen doch eine Zusage gegeben hat. Ich bin überglücklich, meine Kollegen im Team wiederzusehen", gibt Hofer Auskunft. Auf ihn könnten heuer bis zu 24 Renneinsätze zukommen - 14 im GT Masters, 10 in der GT World Challenge.

Neuer Teamkollege und hohe Ziele

Neben etlichen Rennen wartet auf Hofer im GT Masters aber auch ein neuer Teamkollege. Statt Ex-Champion Christopher Mies, der in den zweiten Land-Audi tätig ist, teilt sich der Österreicher diesmal mit Christopher Haase das Renngerät. Der 32-jährige Deutsche kann ebenfalls bereits einen GT-Masters-Titel (2007) vorweisen.

Dementsprechend optimistisch blickt Max Hofer in die Zukunft: „Land-Motorsport ist ein Mega-Team und Christopher Haase ein sehr erfolgreicher Pilot, von dem ich sicher viel lernen kann. Nach unserem letztjährigen vierten Gesamtplatz wollen wir auch heuer ganz vorne mitfahren.“