Maria Enzersdorfer Förster rast im italienischen Schlamm zum Sieg

Richard Förster war beim letzten Lauf der zentraleuropäischen Zonenmeisterschaft erfolgreich. Damit übertraf der Routinier auch in der Gesamtwertung seine Erwartungen.

Erstellt am 18. November 2021 | 13:36
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Foto: Dietmar Drabek

Die dunklen Wolken verdecken die italienische Sonne. Wie aus Fontänen schießt das Wasser vom Himmel. Der Schlamm spritzt links und rechts vom VW Polo. Rallyecross-Pilot Richard Förster blühte beim letzten Lauf der FIA-Zentraleuropäischen Zonenmeisterschaft (FIA-CEZ) in Maggiora so richtig auf. Der Maria Enzersdorfer war in der der Division Super-Touring-Cars-1600 ccm nicht zu stoppen. Der Routinier gewann die ersten drei Vorläufe souverän. Doch dann hing das ganze Wochenende plötzlich an einem seidenen Faden.

Urgestein half am Weg zum Sieg

Schrauben hatten sich am Fahrwerk gelöst. Der vierte Vorlauf fiel für Förster aus. Dank der tatkräftigen Hilfe von Rallycross-Urgestein Franz Schweiger wurde der Polo aber wieder fit für die Finalläufe. Dort lief der VW wieder wie am Schnürchen. Förster fuhr den Divisonssieg ein, feierte in Maggiora seinen fünften Sieg in Folge. Im Gesamtklassement landete der Österreicher an der zweiten Stelle.

Platz eins in der ÖM-Subklasse

"Nach dem Meistertitel im Vorjahr hoffte ich dieses Jahr bei der sehr starken Konkurrenz, übers Jahr traten in unserer Division immerhin 29 Fahrer an, auf einen Platz unter den Top-Fünf. Das übertrifft meine Erwartungen, und ich freue mich riesig über den zweiten Platz", resümiert Förster über eine gelungene Saison. Die Rallycross-Staatsmeisterschaft beendete er in der Division STC-1600 am fünften Platz. Den Fenster-Doktor-Cup, eine Subklasse für Serienfahrzeuge, gewann Förster.